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    Steffens Sieg-Comeback – 100. deutsches EM-Gold

    Britta Steffen hat viereinhalb Monate nach ihrem WM-Debakel mit Doppel-Gold wieder ein positives Ausrufezeichen gesetzt - die deutschen Schwimmer feierten den 100. Sieg bei einer Kurzbahn-EM.

    Europameisterin
    Britta Steffen (r) holte die zweite Goldmedaille der deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-EM.
    Foto: Hannibal - DPA

    In Stettin gewann die 28-jährige Berlinerin ihre Paradestrecke 100 Meter Freistil mit Weltjahresbestzeit und holte damit das zweite deutsche EM-Gold. Eine Stunde später war sie als Startschwimmerin entscheidend am Sieg der Freistil-Staffel über 4 x 50 Meter beteiligt.

    «Für mich war wichtig, dass der Weg wieder richtig angezeigt ist, auch wenn man ehrlicherweise sagen muss, dass die Hauptkonkurrenz hier nicht am Start war», sagte Steffen, die nach der WM-Irrfahrt mit übertriebenem Krafttraining und der vorzeitigen Abreise aus Shanghai wieder in die Erfolgsbahn zurückfand. Mit einem erleichterten Lächeln im Wasser reagierte sie auf ihren ersten internationalen Titel seit Doppel-Gold bei der WM 2009 in Rom und genoss bei der Siegerehrung sichtlich die Nationalhymne.

    Die Freistil-Staffel mit Steffen, Dorothea Brandt (beide Berlin), EM-Debütantin Paulina Schmiedel (Essen) und Daniela Schreiber (Halle/Saale) lag in 1:37,29 Minuten vor Dänemark und Italien. Das Quartett holte damit das 100. deutsche EM-Gold auf der Kurzbahn. «Beim Übergang vom Start bin ich mit dem Arm hängen geblieben, ich bin froh, dass ich damit keinen zweiten Platz verursacht habe», sagte Steffen nicht ganz zufrieden mit ihren 50 Metern. «Das will ich im Einzel besser machen.»

    EM-Neuling Christian Diener war als Vierter über 50 Meter Rücken alles andere als enttäuscht. «Ich bin superzufrieden», sagte der 18-Jährige aus Cottbus, der in 23,75 Sekunden um 11/100 an Bronze vorbeischrammte. Favorit Aschwin Wildeboer (Spanien) gewann in 23,43 vor dem Schweizer Flori Lang und Pawel Sankowitsch (Weißrussland). Stefan Herbst (Leipzig) wurde in 23,99 Achter.

    Über 100 Meter Freistil blieb Steffen in 51,94 Sekunden 6/100 unter ihrer Weltjahresbestzeit und war so schnell wie noch nie seit Verbot der Hightech-Anzüge Ende 2009. 11/100 hinter der Doppel- Olympiasiegerin schlug Langbahn-Weltmeisterin Jeanette Ottesen aus Dänemark an. «Ich wusste, dass es gegen Jeanette knapp wird, aber es ist auch mal schön, den Finger vorn zu haben», sagte Steffen. Sie hatte wie die meisten anderen Athleten die Kurzbahn-EM aus dem vollen Training heraus bestritten und anders als ihr Freund Paul Biedermann, der tags zuvor seinen EM-Titel über 400 Meter Freistil verteidigte, auf eine spezielle Vorbereitung verzichtet. Daniela Schreiber wurde in 53,82 krankheitsgeschwächt Achte.

    In Stettin fehlten allerdings die starken Niederländerinnen und Schwedinnen. 2008 und 2009 hatte Steffen auf die Kurzbahn-EM verzichtet, vor einem Jahr war sie nach 15-monatiger internationaler Wettkampfpause Dritte geworden.

    Isabelle Härle (Heidelberg) kam über 800 Meter Freistil in 8:25,14 Minuten auf Platz sechs, Lotte Friis (Dänemark) gewann in Weltjahresbestzeit von 8:07,53. Marco Koch (Darmstadt) wurde über 100 Meter Brust beim Sieg des Norwegers Alexander Dale Oen in 59,83 Sekunden Zehnter. Weitere Titel gingen an Lokalmatador Konrad Czerniak (100 Meter Schmetterling) in Weltjahresbestzeit von 49,62, Laszlo Cseh (Ungarn/400 Meter Lagen), Rikke Moeller Pedersen (Dänemark/200 Meter Brust) und Daryna Zewina (Ukraine/100 Meter Rücken),

    Theresa Michalak erreichte als Halbfinal-Zweite den Endlauf über 100 Meter Lagen. Doris Eichhorn (Berlin) verpasste als Zwölfte das Finale über 50 Meter Schmetterling, das Ottesen gewann.

    Zeitplan auf EM-Homepage

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