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    Berlin

    Steffen zurück bei Comeback – Biedermann siegt

    Die Zeiten haben sich geändert: Früher wäre Britta Steffen nach vierten und sechsten Plätzen beim Heim-Weltcup kaum ansprechbar gewesen.

    Zufrieden
    Britta Steffen scheint zufrieden mit ihrem Vorlauf über 100 Meter Freistil.

    Prüfend
    Paul Biedermann checkt die Zeit nach seinem Vorlauf über 200 Meter Freistil.

    Doch beim Comeback nach 15 Monaten Pause und deutlichen Niederlagen gegen die internationale Konkurrenz lächelte die Olympiasiegerin und genoss in aller Öffentlichkeit ihr privates Glück mit Freund Paul Biedermann, der seine Rennen über 200 und 400 Meter gewann. «Ich finde es gut, dass ich noch schwimmen kann, aber es war auch nicht zu erwarten, dass ich hier vorn bin», sagte sie.

    Endspurt
    Steffen auf den letzten Metern.

    Als Vierte über 50 Meter Freistil hatte sich Britta Steffen bei der Wende verschluckt, auf Platz sechs über die doppelte Distanz musste sie am Sonntag nach 53,45 Sekunden anerkennen, dass zur Spitze mit der Siegerin Femke Heemskerk (Niederlande/51,96) noch einiges fehlt. «Dass die anderen so weit weg sind, enttäuscht mich ein bisschen, motiviert mich aber auch», sagte Steffen, die ihre ersten Niederlagen seit dreieinhalb Jahren kassierte.

    Konzentration
    Paul Biedermann bereitet sich im Europasportpark in Berlin auf seinen Vorlauf über 200 Meter Freistil vor.

    Ihr Freund Paul Biedermann überzeugte als Sieger über 200 und 400 Meter Freistil. Vor einem Jahr war der Doppel-Weltmeister in Berlin dank der inzwischen verbotenen High-Tech-Anzüge Fabel-Weltrekorde geschwommen, nun musste er sich harter Konkurrenz erwehren.

    Start
    Paul Biedermann startet zum Vorlauf über 200 Meter Freistil.

    «Ich dachte, ich könnte noch ein wenig schneller. Ich habe noch technische Mängel, meine Wenden waren eine Katastrophe», sagte ein selbstkritischer Biedermann, der über 200 Meter in europäischer Jahresbestzeit von 1:44,36 Minuten ebenso wie der drittplatzierte Berliner Lokalmatador Benjamin Starke die deutsche Norm für die Kurzbahn-EM (25. bis 28. November) in Eindhoven unterbot. Biedermann hatte nach dem Tod seines Großvaters nicht wie vorgesehen trainieren können.

    Auf gehts
    Britta Steffen beim Vorlauf über 100 Meter Freistil.

    Noch ohne EM-Norm ist Steffen. «Es wäre vermessen, nach fünf Wochen Training zu denken, man könnte wieder Bäume ausreißen», sagte sie über ihren ersten Leistungstest seit Doppel-Gold bei der WM 2009. Nun tue Schwimmen wieder richtig weh: «Man muss den Schmerz begrüßen und sich dann freuen.»

    Entspannt
    Britta Steffen startet beim Weltcup in Berlin.

    «Unser Ziel ist ganz klar die WM im Juli 2011 und Olympia», stellte Steffen-Trainer Norbert Warnatzsch erneut klar. Selbst wenn sich Steffen bei der deutschen Meisterschaft in Wuppertal (11. bis 14. November) nicht für die EM qualifizieren würde, wäre das für Warnatzsch «kein Beinbruch».

    Tags zuvor hatte sich Steffen über 50 Meter Freistil bei der Wende verschluckt und war so nach guter Vorlaufzeit nicht über Platz vier hinausgekommen. «Das hat mich mehrere Zehntel gekostet», erklärte sie und kommentierte lächelnd ihre Gefühlslage: «Beschissen, wer verliert schon gern. Es ist nicht lustig, Vierte zu werden. Ich habe mir das etwas anders vorgestellt, aber das gibt mir Motivation für die nächste Zeit.»

    Begleitet von Kamerateams und Fotografen hatten Steffen und Biedermann am Becken keine ruhige Minute für sich. «Paul ist der Gejagte, ich erst einmal die Jägerin», sagte Steffen, die wie Biedermann darauf setzt «dass das mit uns bald Normalität für alle ist».

    Eine starke Vorstellung zeigte Markus Deibler. Der Hamburger gewann in Weltjahresbestzeit von 52,17 Sekunden die 100 Meter Lagen. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell schwimmen kann. Im letzten Jahr bin ich mit Vorbereitung und im Hightech-Anzug 52,5 Sekunden geschwommen», sagte er. Sein älterer Bruder Steffen war über die 100 Meter Freistil in 46,69 Sekunden nicht zu schlagen. Nur Weltmeister Cesar Cielho (Brasilien) war in diesem Jahr schneller.

    Die Schwedin Therese Alshammar und Thiago Pereira behaupteten ihre Weltcup-Führung nach der fünften von sieben Stationen. Biedermann wird sich in Stockholm beim Finale kommendes Wochenende mit Yannick Agnel messen. Der französische Shooting-Star hatte den Titelverteidiger bei der Langbahn-EM in Budapest im August über 400 Meter Freistil bezwungen.

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