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    Indian Wells

    Starker Kohlschreiber: Raus mit Applaus

    Philipp Kohlschreiber wischte sich mit seinem grünen Handtuch den Schweiß aus dem Gesicht, winkte ins klatschende Publikum und verschwand im Spielertunnel. Raus mit Applaus, hieß es für den Augsburger beim ATP-Masters-Turnier in Indian Wells.

    Starkes Match
    Phillipp Kohlschreiber spielte gegen Novak Djokovic absolut ebenbürtig.

    Sein Gegner Novak Djokovic hingegen atmete auf dem Centre Court mehrmals kräftig durch, bevor er unmittelbar nach seinem 2:36 Stunden-Kraftakt gegen den absolut ebenbürtigen Deutschen ein erstes Fernseh-Interview gab. «Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es gab so viele Auf und Abs in diesem Match. Kohlschreiber hätte leicht der Gewinner heute sein können und er hätte es auch verdient gehabt», meinte Djokovic nach seinem 6:3, 2:6, 7:6 (7:3)-Zittersieg.

    Die Zuschauer kamen bei herrlichem Sommerwetter unter der kalifornischen Sonne gar nicht aus dem Staunen heraus. Nicht der serbische Superstar, der 2008 noch in Indian Wells gewann und derzeit die Nummer zwei der Weltrangliste ist, dominierte ab dem zweiten Satz das Match, sondern jener Philipp Kohlschreiber, der vor wenigen Tagen bei der 1:4-Pleite des deutschen Davis-Cup-Teams in Frankreich noch so enttäuscht hatte. Djokovic führte nach gewonnenem ersten Durchgang im zweiten Satz mit 2:0, ehe Kohlschreiber neun Spiele nacheinander gewann. Djokovic wirkte hilf- und ratlos gegen den wie entfesselt spielenden 26-jährigen Bayern. «Es war schrecklich und ich war von mir selbst überrascht, wie ruhig ich in einigen Szenen geblieben bin. Denn innerlich habe ich gekocht vor Wut», sagte Djokovic.

    Kohlschreiber hatte im entscheidenden dritten Satz bei einer 5:4-Führung sogar drei Matchbälle und war nur noch einen Punkt vom erneuten Achtelfinaleinzug entfernt. Ausgerechnet in dieser Phase spielte Djokovic jedoch seine starke Vorhand fehlerfrei und Kohlschreiber unterliefen zwei leichte Rückhandfehler. Als der 22-jährige Serbe auch den dritten Matchball abgewehrt hatte, schlug er sich erleichtert sieben Mal mit der Faust auf die Brust. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte er sich in der dritten Runde der French Open gegen Kohlschreiber blamiert und glatt in drei Sätzen verloren. Diesmal fehlte nicht viel zu einem erneuten Djokovic-Desaster. «Das ich diese Partie noch gewonnen habe, war letztlich nur Glück.»

    Simon Greul aus Reutlingen hat sich in Indian Wells unterdessen zum Franzosen-Schreck entwickelt. Eine Woche nach der 1:4-Niederlage des deutschen Davis-Cup-Teams in Frankreich besiegte Greul in der zweiten Runde Gael Monfils überraschend mit 1:6, 6:2, 6:3. Greul hatte bei der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung bereits in der ersten Runde Monfils' Landsmann Richard Gasquet in zwei Sätzen besiegt. Der 28-Jährige spielt jetzt gegen Jürgen Melzer aus Österreich, der die bisher einzige Begegnung der beiden 2006 auf Sand in München für sich entschied.

    Roger Federer und Andy Murray gestalteten ihre Auftakt-Partien siegreich. Der Weltranglisten-Erste Federer aus der Schweiz brauchte gegen Victor Hanescu aus Rumänien jedoch fast zwei Stunden, ehe er sich mit 6:3, 6:7 (5:7), 6:1 durchsetzen konnte. Der Brite Murray, die Nummer vier der Weltrangliste, gewann mit 6:4, 6:4 gegen den Italiener Andreas Seppi. Der an Position fünf gesetzte Nikolai Dawidenko musste kurzfristig absagen. Beim Russen wurde ein Bruch des Handgelenks festgestellt. Bei den Damen kam für Maria Scharapowa das Aus. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus Russland unterlag in ihrem Drittrunden-Duell Jie Zhen aus China mit 3:6, 6:2, 3:6.

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