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Leipzig

Spielerorganisationen: Protest gegen Meldesystem

dpa

Die deutschen Handballer und Basketballer planen einem Zeitungsbericht zufolge am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Protestaktion gegen den angeblich zu strengen Anti-Doping-Kodex.

Die Lizenzspieler-Organisationen wollen nach Angaben der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» im Meldesystem Adams statt des verlangten Aufenthaltsorts die Adresse ihrer Vereinigungen angeben. An der Aktion sollen auch gewerkschaftlich organisierte Sportler aus anderen europäischen Ländern teilnehmen. Die Gemeinschaftliche Organisation Aller Lizenzhandballer in Deutschland (GOAL) und die Basketball-Spielergewerkschaft Spin haben die Federführung.

Die Organisationen kritisieren die zu strengen Melderegularien. Die zeitweiligen Aufenthaltsorte müssen zum Teil drei Monate im Voraus angegeben werden. An diesen «Whereabouts» sollen Athleten zu einem bestimmten Zeitpunkt für Dopingkontrollen bereitstehen.

Die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) reagierte auf die Ankündigung verwundert. Der Protest der Basketballer und Handballer richte sich gegen eine Regel, die für sie nicht gelte. «Keiner von ihnen wurde von der NADA dem Testpool zugeordnet, dessen Angehörige für eine Stunde eines jeden Tages einen genauen Aufenthaltsort angeben müssen», erklärte die Anti-Doping Agentur.

Der Geschäftsführer des Handball-Ligaverbandes HBL, Frank Bohmann, zeigte Verständnis sowohl für die Sportler als auch für den Kodex: «Ich kann den Unmut über die vielen Dinge, die auf die Spieler zukommen, nachvollziehen. Aber es besteht auch die Notwendigkeit, die Regelungen zu befolgen, die im Anti-Doping-Kodex festgelegt sind.»

Bereits vor rund einer Woche hatten deutsche Datenschützer den weltweit geltenden Anti-Doping-Kodex samt seiner strengen Regularien heftig kritisiert. Die Athletenverbände wollten die NADA nach «FAZ»- Angaben vorab informieren, um ihre Gesprächsbereitschaft zu signalisieren.

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