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    Speerwurf-Weltmeister Vetter siegt in Bad Köstritz

    Die Fans haut nah dran, die Stimmung erstklassig, die Sportler zufrieden: Beim 22. Werfertag in Bad Köstritz sind alle auf ihre Kosten gekommen. Speerwurf-Weltmeister Vetter überzeugt erneut. Der frühere Kugelstoß-Weltmeister Storl fühlt den Aufschwung.

    Bester
    Johannes Vetter holte sich bei den Bad Köstritzer Werfertagen den Sieg.
    Foto: Jean-Christophe Bott – dpa

    Bad Köstritz (dpa) – Den halben Liter Bier bei der Siegerehrung schaffte Johannes Vetter trotz Anfeuerung der Fans zwar nicht. Aber mit einer erneut beeindruckenden Serie und einem neuen Meetingrekord sicherte sich der Speerwurf-Weltmeister den Sieg beim 22. Bad Köstritzer Werfertag.

    Der 24-Jährige von der LG Offenburg kam in seinem besten Versuch auf 89,42 Meter und verwies den Letten Rolands Strobinders (85,07 Meter) sowie Lars Hamann vom Dresdner SC (83,47 Meter) auf die Plätze. „Nach dem Einwerfen sah es gar nicht so aus, dass ich nah an die 90 Meter komme. Ich bin froh über diese geile Serie. Die Form spricht für sich“, sagte der deutsche Meister, der am Vortag beim Diamond League Meeting in Zürich Vierter geworden war.

    Sein Saisonfinale bestreitet der gebürtige Dresdner beim ISTAF am Sonntag in Berlin, wo es wieder zum Duell mit Olympiasieger Thomas Röhler kommt. Danach geht es in den Urlaub. „In Berlin gebe ich nochmal Vollgas. Mal sehen, was geht“, sagte Vetter, der sich einen kleinen Seitenhieb in Richtung Presse nicht verkneifen konnte. „Gestern in Zürich die 86 Meter, davon hätte ich letztes Jahr träumen können und jetzt fragen alle fragen, warum warst du so schlecht. Das war eine Weltklasseleistung und das regt mich noch mehr auf als so ein Wettkampf, wo man auch mal als Vierter erhobenen Hauptes aus dem Wettkampf rausgehen kann.“

    Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl wurde mit 21,34 Meter Zweiter hinter dem WM-Vierten Tomas Stanek. Der Tscheche entriss mit der Siegerweite von 21,66 Meter Storl damit den Meetingrekord. „Das ist wieder ein Niveau, auf dem man für die neue Saison aufbauen kann“, sagte Storl, der sich vor kurzem von seinem langjährigen Erfolgstrainer Sven Lang getrennt hatte.

    Der WM-Zehnte bereitet sich derzeit allein auf das Diamond League Finale in Brüssel vor. „Das ist erstmal eine ganz entspannte Situation. Aber natürlich muss ab Oktober, November was passieren und dann wird auch was vorwärts gehen“, sagte der 27-Jährige, der beim ISTAF erneut angreifen will. Zur Trennung von Lang wollte er sich nicht weiter äußern. „Dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Unser gemeinsamer Weg war herausragend und jetzt versuche ich was Neues“, sagte Storl.

    Das Diskuswerfen der Frauen entschied die Australierin Dani Stevens für sich. Die WM-Zweite von London knackte mit starken 68,29 Meter den 19 Jahre alten Meeting-Rekord von Franka Dietzsch (66,93 Meter). Rang zwei sicherte sich die WM-Sechste Nadine Müller vom SV Halle mit 63,34 Meter und verwies die deutsche Meisterin Julia Harting (SCC Berlin/62,59 Meter) auf Rang drei. Bei den Männern setzte sich der Österreicher Lukas Weisshaidinger mit 63,52 Meter vor den beiden Magdeburgern David Wrobel (62,50 Meter) und Martin Wierig (60,96 Meter) durch.

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