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    Mühlen

    Spannung vor erstem Ritt des Millionen-Hengstes

    Beim Reiter steigt langsam die Anspannung, beim Pferd nicht. «Es ist faszinierend, Totilas hat einfach keine Angst», sagt Matthias Rath vor seinem ersten öffentlichen Auftritt mit dem teuersten Dressurpferd der Welt.

    Wertvoll
    Dressurreiter Matthias-Alexander Rath auf "Totilas".

    Am Sonntag reitet der 26-Jährige den als «Wunderpferd» bezeichneten Hengst in der Kleinstadt Vechta. Ein erster Test in der Halle ergab: «Er guckt nicht, für ihn hätten wir das nicht zu machen brauchen.»

    Dressurpferde gelten als hypernervös. Plötzliche Bewegungen am Rande des Vierecks oder Geräusche erschrecken viele der sensiblen Vierbeiner. Für Totilas gilt das nicht, der auch in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung ist. Auch nach rund vier Wochen intensivem Training ist Rath immer noch hellauf begeistert von dem Pferd, das Paul Schockemöhle vergangenes Jahr für die Rekordsumme von rund zehn Millionen Euro in den Niederlanden gekauft hat.

    «Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg», sagt der Student aus dem hessischen Kronberg, der seit Anfang des Jahres seinen Lebensmittelpunkt in das niedersächsische Dorf Mühlen verlegt hat. Auf der Anlage von Schockemöhle trainiert er Totilas gemeinsam mit seinem Vater. Nur am Wochenende reist er nach Hause.

    Am Sonntag bleibt Rath aber in der niedersächsischen Provinz, reitet das «Wunderpferd» in Vechta erstmals vor Publikum. Bei der Hengstvorführung des Schockemöhle-Stalls ist Totilas eines von rund 30 Pferden. «Es dreht sich vieles um Totilas, aber nicht alles», sagt Christoph Hinkel von Schockemöhles Deckstation leicht amüsiert.

    Raths erster öffentlicher Ritt mit Totilas ist kein sportlicher Auftritt, sondern eine Verkaufsveranstaltung der besonderen Art. Den Züchtern werden in der Kleinstadt inmitten des Pferdelandes Niedersachsen die Hengste präsentiert, von denen sie bei Schockemöhle Samen kaufen sollen. Totilas muss Geld verdienen. Die enorme Kaufsumme soll er möglichst wieder hereinholen.

    Ein sportlicher Wettbewerb käme noch zu früh. «So weit sind wir noch nicht», erklärt Rath: «Wir könnten noch nicht auf ein Turnier fahren.» Vorsichtig und behutsam will der Reiter vorgehen, erst im Mai ist der erste Wettkampf geplant. «Es ist ein langsames Herantasten», sagt der Dressurreiter.

    In Vechta gibt es deshalb nicht einen Grand Prix oder eine Kür, sondern ein «eigenes Programm». Fünf bis sechs Minuten dauert die Vorführung, für die es schon lange keine Karten mehr gibt. «Es ist sehr, sehr ausverkauft», sagt Rath.

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