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Arnstadt

Spank springt in Arnstadt auf Platz zwei

dpa

Die deutschen Hochspringer haben für die Höhepunkte beim 35. Arnstädter Hochsprung mit Musik gesorgt.

Die 20 Jahre alte Freiburgerin Marie-Laurence Jungfleisch schaffte als Dritte des erneut hochklassig besetzten Meetings mit neuem «Hausrekord» von 1,92 Meter die Norm für den Start bei der Hallen-EM im März in Paris. Der drei Jahre ältere Dresdner Raul Spank schraubte als Zweiter seine Hallenbestleistung auf 2,31 Meter. Die Tagessiege gingen mit 1,95 Meter an die Russin Swetlana Schkolina vor ihrer Teamkollegin Irina Gordejewa (1,92) sowie mit 2,34 Meter an deren Landsmann Iwan Uchow.

Schkolina scheiterte vor 1300 Zuschauern in der ausverkauften Halle dreimal an zwei Meter, Uchow an der neuen Jahresweltbestleistung und persönlicher Bestleistung von 2,39 Meter. «Es kann nicht jedes Jahr neue Hallenbestleistungen geben», sagte Meeting-Chef Hubertus Triebel.

Glücklich war die in Paris geborene Marie-Laurence Jungfleisch. «Die 1,92 Meter kamen völlig unerwartet. Beim Einspringen hatte ich noch ganz schwache Beine. Doch mit Wettkampfbeginn war das wie weggeblasen», sagte die angehende Erzieherin, «der Start bei der EM in Paris wäre für mich besonders schön, weil viele aus meiner Familie dort wohnen.» Ihr französischer Vater stammt aus Martinique.

Spank wollte dagegen nach dem neuen Sachsenrekord noch keine Gedanken an die EM verschwenden. Mit der Höhe war er zufrieden, am Verlauf des Wettkampfs hatte er aber einiges auszusetzen. «Bei den Sprüngen war noch zu viel Ausschuss dabei, einige waren zu schlecht. Selbst ein neuer Hausrekord von 2,34 Meter wäre heute drin gewesen, denn hier in Arnstadt helfen nahe dran sitzenden Zuschauer und die Musik, obwohl ich eigentlich kein Musikspringer bin», sagte der Wirtschaftsinformatik-Student.

Nachdem er in den letzten Wochen bereits fünf Prüfungen im Studium bestanden hat, steht jetzt nur noch eine an. «Sportlich konzentriere ich mich jetzt auf die deutschen Hallen-Meisterschaften. In Leipzig will ich einen schönen Wettkampf machen, erneut über 2,30 Meter springen. Dann denke ich an die EM. Denn daraus mache ich kein Geheimnis: Wenn ich in Paris springe, will ich auch eine Medaille gewinnen», bemerkte Spank.

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