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    Frankfurt/Main

    Skibbe fliegt in Frankfurt: «Daum kriegt das hin»

    Auf das außer Kontrolle geratene Trainerkarussell in der Fußball-Bundesliga ist nun sogar Christoph Daum wieder aufgesprungen. Der zuletzt arbeitslose 57-Jährige wird beim Tabellen-14. Eintracht Frankfurt Nachfolger von Michael Skibbe.

    «Das ist ein alter Fahrensmann. Der wird das schon hinkriegen», sagte der beurlaubte Trainer der abstiegsbedrohten Hessen über seinen Nachfolger.

    Daum stand bei den zuvor neun Trainer-Entlassungen in dieser Saison im Oberhaus praktisch nirgendwo auf der Wunschliste und hatte sich selbst wieder ins Gespräch gebracht («Ich möchte zurück in die Bundesliga»). Zuletzt war er beim türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul tätig, wo sein Vertrag am 25. Juni 2010 aufgelöst worden war. «Ich will eine Aufbruchstimmung in Frankfurt erzeugen. Mein Wunsch ist es, dass der 1. FC Köln und die Eintracht drinbleiben», sagte Daum dem Kölner «Express».

    «Die Eintracht ist ein Traditionsverein mit Riesen-Potenzial. Ich bin kein Feuerwehrmann, ich bin ein Konzept-Trainer. An die Zweite Liga denke ich daher nicht», meinte er weiter. Sein Vertrag läuft zunächst bis zum 30. Juni. «Wir werden erstmal sehen, ob die weitere Zusammenarbeit für beide Seiten lohnend ist», sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen. In einer Erklärung des Vereins hieß es: «Beide Seiten haben das Ziel, auch über den genannten Zeitraum zusammenzuarbeiten.»

    Mit Skibbe muss auch sein Co-Trainer Edwin Boekamp gehen. Der Chefcoach bekam - ungewöhnlich für die Branche - bei einer Pressekonferenz noch einmal die Chance, sich zu verabschieden. Die Rückrunde sei unglücklich gelaufen, so der Geschasste. «Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Eintracht auch mit mir weiter in der Bundesliga spielen würde.»

    Unter Skibbe hatten die Frankfurter zwar mit dem mühsamen 2:1 gegen den FC St. Pauli im zehnten Anlauf den ersten Sieg 2011 gelandet. Doch der erneut miserable Auftritt der Mannschaft hatte den Vorstand um Bruchhagen zum Handeln gezwungen. «Wir haben uns immer hinterfragt», verteidigte er sein zögerlich erscheinendes Verhalten. Nach einem Gespräch am Sonntagabend habe man am späten Montag den Aufsichtsrat über den Wunsch einer Trennung informiert. Das Gremium stimmte einstimmig zu.

    Erstmals in seiner mehr als achtjährigen Amtszeit in Frankfurt hat Bruchhagen nun einen Trainer rausgeworfen. «Ausschlaggebend für die Trennung war nach reiflicher Überlegung und intensiver Analyse die negative sportliche Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den letzten Monaten», hieß es in einer Erklärung des Vereins.

    Skibbe war seit Juli 2009 im Amt, hatte erst im Januar seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 verlängert und war bis zuletzt «felsenfest» davon überzeugt, dass er in der bevorstehenden Partie beim ebenfalls abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg noch auf der Bank sitzt. Meldungen, wonach Skibbe eine Abfindung zwischen einer und zwei Millionen Euro bekommt, bezeichnete Bruchhagen als «absoluten Blödsinn».

    Daum will seinen langjährigen Assistenten Roland Koch mitbringen und an diesem Mittwoch erstmals das Training leiten. Der einstige «Lautsprecher» der Liga soll den vierten Abstieg der Eintracht nach 1996, 2001 und 2004 verhindern. Er war in der Bundesliga zuletzt beim 1. FC Köln tätig, den er 2008 ins Oberhaus zurückführte und im Mai 2009 wieder verließ.

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