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    Sieg ohne Glanz: Huck bleibt Box-Weltmeister

    Halle/Westfalen (dpa) – Weltmeisterlich sieht anders aus. Profi-Boxer Marco Huck hat seinen WBO-WM-Titel im Cruisergewicht vor 5300 Zuschauern in Halle/Westfalen mit einem einstimmigen Punktsieg (118:110, 118:110, 116:112) über den Israeli Ran Nakash sicher verteidigt.

    Treffer
    Weltmeister Marco Huck (r) feuert einen rechten Haken gegen Ran Nakash ab.
    Foto: DPA

    Den Nachweis gewachsener boxerischer Klasse blieb der jüngste deutsche Weltmeister gegen den limitierten Herausforderer allerdings einmal mehr schuldig. Das sah auch Trainer Ulli Wegner so. «Es war die Schlacht vom Teutoburger Wald», sagte der Meistermacher treffend.

    Dabei war Lokalmatador Huck gegen den Nahkämpfer Nakash, der erst neun Tage zuvor für den verletzten Giacobbe Fragomeni (Italien) verpflichtet worden war, keineswegs der dominierende Feldherr. Im Gegenteil. Der 32 Jahre alte Israeli, der in seiner Heimat Eliteeinheiten der Armee trainiert und Veranstalter von Fight-Camps ist, marschierte. Und traf vor allem im ersten Kampfdrittel immer wieder. «Ich musste bis zum Ende auf seinen Kopf und auf die Schwinger aufpassen», erklärte Huck.

    Anders als noch im Dezember 2010, als der Wahl-Berliner gegen den Russen Denis Lebedew einen schmeichelhaften Sieg zugesprochen bekam, verschwanden Zweifel an einer erfolgreichen Titelverteidigung mit zunehmender Kampfdauer. Huck übernahm dank seiner überlegenen Physis die Initiative, traf besser («Die Aufwärtshaken haben immer gut geklappt») und konnte zum Schluss sogar einen Gang zurückschalten.

    Das wird sich der 26 Jahre alte Huck, dessen Wurzeln in Serbien liegen, in Zukunft kaum erlauben können. Da ist schon sein Manager Wilfried Sauerland vor. «Wir arbeiten weiter daran, ein Cruisergewichtsturnier auf die Beine zu stellen. Dabei könnte es einige Titelvereinigungskämpfe geben», sagte er.

    Das Personal dafür steht zum großen Teil im eigenen Stall. Neben WBO-Weltmeister Huck sind auch Yoan Pablo Hernandez (Kuba) und IBF-Weltmeister Steve Cunningham (USA) «Sauerländer». Und mit letzterem hat Huck noch eine Rechnung offen. Cunningham brachte ihm im Dezember 2007 die bisher einzige Niederlage in nunmehr 33 Kämpfen seiner Karriere bei. Die Revanche ist überfällig.

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