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    Seriensieger THW Kiel feixt über HSV-Schlappe

    Der THW Kiel siegt und siegt, der HSV stolpert. Im Rennen um die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Ist für die Hamburger der Titel wirklich futsch?

    Selbstbewusstsein
    Kiels Daniel Narcisse feiert den Sieg im Nordderby gegen Flensburg.
    Foto: Wilhelm Amsel - DPA

    Kiels Jubilar Klaus Elward konnte sich die verbale Spitze Richtung HSV Hamburg nicht verkneifen. «Dass HSV-Präsident Martin Schwalb mir ein solches Geschenk macht, das hätte ich nicht gedacht», sagte der Geschäftsführer des Handball-Rekordmeisters, der am Mittwoch seinen 56. Geburtstag beging. Das Präsent kam im Doppelpack: Seine Mannschaft siegte im Nordderby bei der SG Flensburg-Handewitt mit 32:27; aber noch mehr freute ihn, dass Verfolger und Meister HSV nach 19 Siegen in Serie überraschend eine 31:32-Niederlage beim TuS N-Lübbecke kassiert hatte. Eine Vorentscheidung in der Meisterschaft scheint gefallen.

    Schon bevor die Top-Clubs am Sonntag in Kiel aufeinandertreffen, fühlt sich der THW als Gewinner. Denn die Rivalen trennen derzeit sechs Minuspunkte in der Tabelle. Hinter Klassenprimus Kiel (30:0 Punkte) haben sich gar die Füchse Berlin (23:5) auf Rang zwei geschoben. Titelverteidiger HSV (22:6) ist nur noch Dritter. Die «Bild»-Zeitung hielt den Hamburgern deshalb vor: «Jetzt ist der Titel futsch.»

    So drastisch will es der Meister nicht formulieren. «Jetzt wird es für uns sehr schwer», meinte Trainer Pér Carlen geknickt. Ohne Regisseur Michael Kraus, der nach überstandenem Muskelfaserriss noch nicht restlos fit ist, stolperten die Hamburger bei ihren Angstgegner Lübbecke. Schon in der vergangenen Saison boten die Ostwestfalen dem Favoriten die Stirn (30:30). «In der Kabine herrscht Totenstille, jeder ist mit sich selbst beschäftigt, weil jeder Fehler gemacht gemacht hat», jammerte Kraus, um anschließend trotzig eine Kampfansage zu formulieren: «Der Sechs-Punkte-Unterschied tut nichts zur Sache. Wir wollen sowieso in Kiel gewinnen, das ist ein Highlight-Spiel.»

    Die Kieler tanzten nach der Derby-Sieg gegen Flensburg im Kreis, wohl auch, weil sie das Hamburger Resultat erfahren hatten. Mit dem 15. Sieg im 15. Spiel bauten die Norddeutschen ihren Vereinsrekord aus. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason ist in dieser Saison das Nonplusultra. Das sehen auch die Gegner so. «Zuerst zerstört der THW in der Champions League Montpellier, dann kommen die hierher und machen einfach weiter», beschwerte sich Flensburgs Geschäftsführer Holger Kaiser und konnte seinen Neid nicht verbergen. Trainer Ljubomir Vranjes warf gar das Handtuch: «Ich sehe keine Mannschaft, die den THW in dieser Serie schlagen kann.»

    THW-Coach Gislason protestierte. «Natürlich ist die aktuelle Lage schön, aber im Handball kann sich das alles sehr schnell ändern», warnte er und erklärte: «Viele Spieler sind, was die Belastung betrifft, an der Grenze. Und in diesem Zustand müssen sie im Januar die EM spielen.» Denn bei Ausfällen sei der Titel in Gefahr.

    Auf der Heimfahrt nach Kiel richteten die THW-Spieler den Blick auf das Spitzenspiel gegen den HSV. Rückraumschütze Filip Jicha versprach: «Wir wollen bei unserem Publikum große Begeisterung entfachen.»

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