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    Frankfurt/Main

    Seriensieger Bamberg wackelt vor Playoffs

    Bamberg, wer sonst? Die Frage nach dem Favoriten auf die Meisterschaft war in den vergangenen Jahren schnell beantwortet.

    Zurückhaltend
    Bundestrainer Frank Menz legt sich nicht auf einen Playoff-Favoriten fest.
    Foto: David Ebener - DPA

    Doch nach einer Hauptrunde mit acht Niederlagen und zahlreichen personellen Rochaden gehen die Seriensieger aus dem Frankenland dieses Mal angeschlagen in die Playoffs der Basketball Bundesliga. Auch Bundestrainer Frank Menz möchte sich daher nicht auf die vierte Bamberger Meisterschaft in Serie festlegen. «Ich denke, das Rennen ist völlig offen. Fünf Teams haben die Chance, den Titel zu holen», sagte Menz der Nachrichtenagentur dpa.

    Für den Nationalcoach machen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg, Alba Berlin, Bayern München, ratiopharm Ulm und die EWE Baskets Oldenburg die Meisterschaft unter sich aus. «Es ist so ausgeglichen wie noch nie, gerade weil Bamberg schon im Halbfinale auf den Sieger von Berlin gegen München treffen würde», sagte Menz.

    Bayern gegen Alba - dieses Duell ist der große Hingucker in der an diesem Samstag beginnenden ersten Playoff-Runde. Bayern-Coach Svetislav Pesic gewann mit Alba 1995 den Korac-Cup, sein Sohn und Sportdirektor Marko Pesic trug jahrelang das Alba-Trikot. Auch Point Guard Steffen Hamann hat eine Berliner Vergangenheit. Dreimal standen sich beide Teams in dieser Saison bereits gegenüber. In der Liga siegte jeweils die Heimmannschaft, im Pokal-Halbfinale setzte sich Alba ebenfalls in eigener Halle durch und holte später den Cup.

    In der «Best-of-Five»-Serie soll der nächste Streich gelingen. «Klar haben wir ein paar Spiele verloren, weil wir platt waren, aber das ist Vergangenheit. Jetzt sind wir bereit, Bayern zu schlagen», tönte Alba-Kapitän Sven Schultze. «Das ist ein Charakterspiel. Da spürt man keine Müdigkeit oder Schmerz», fügte Berlins Trainer Sasa Obradovic hinzu.

    Die Bayern setzen vor allem auf den Heimvorteil, würde doch auch ein eventuell entscheidendes fünftes Spiel im Audi Dome stattfinden. Die Münchner stimmten sich mit einem gemeinsamen Essen auf die heiße Phase der Saison ein, das Bayern-Präsident Uli Hoeneß spendiert hatte. Zwar nahm der in eine Steueraffäre verstrickte Hoeneß an dem Treffen nicht teil, die Botschaft kam bei seinen Basketballern aber an. «Mit dieser Einladung hat der Präsident seine Einstellung zu uns gezeigt, ihm war das wichtig: Wir haben das Recht zu träumen», sagte Pesic.

    Einen vermeintlich leichten Auftaktgegner hat Branchenprimus Bamberg mit dem Tabellenachten Phoenix Hagen. «Wir müssen unser Heimrecht halten, das ist ein zentraler Punkt. Entscheidend ist für mich, dass wir den Gegner nicht unterschätzen», sagte Geschäftsführer Wolfgang Heyder im Interview auf «infranken.de».

    Die Hagener feierten mit dem Einzug in die Playoffs den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, satt sind sie deshalb aber noch nicht. «Wir sind klarer Außenseiter, aber wir haben uns qualifiziert und wollen jetzt mehr erreichen. Mit einer anderen Einstellung braucht man gar nicht erst anzutreten», sagte Hagens Trainer Ingo Freyer.

    Große Hoffnungen auf den ersten Titel macht man sich beim Vizemeister ratiopharm Ulm, der zunächst auf die Artland Dragons trifft. «Jedes Spiel wird eine Basketball-Schlacht», kündigte Ulms Kapitän Steve Esterkamp an. Im vierten Viertelfinale spielen Oldenburg und Bonn gegeneinander. Beide Teams trafen in der Liga und der EuroChallenge bereits viermal aufeinander. «Es gibt also keine Geheimnisse mehr», sagte Bonns Trainer Michael Koch.

    Playoff-Portal BBL

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