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    Rekordmeister THW Kiel: 16. Titel noch möglich

    Rekordmeister THW Kiel glaubt trotz der Niederlage beim TBV Lemgo weiter an seinen Chancen auf den 16. Titel in der Handball-Bundesliga.

    THW-Coach
    Alfred Gislason verfolgt ein Spiel seiner Kieler.

    «An der Ausgangslage hat sich nicht viel verändert. Wir sind einen Minuspunkt hinter dem HSV. Wahrscheinlich wird die Partie der beiden Mannschaften gegeneinander die Entscheidung bringen», sagte THW-Trainer Alfred Gislason der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Hamburger führen die Tabelle mit 43:5 Punkten an. Kiel hat 40:6 Zähler, ist aber mit einem Spiel im Rückstand. Das Giganten-Duell der Titelanwärter findet am 22. Mai in Hamburg statt.

    Die 30:32-Niederlage beim TBV Lemgo hat Gislason überrascht. «Wir hatten einige personelle Probleme. Viele waren nicht in Normalform», rügte der Trainer und forderte: «Wir dürfen uns jetzt keinen Ausrutscher mehr erlauben.» Doch die sind ebenso wie beim HSV nicht auszuschließen. Schon am 20. März haben es die Hamburger mit Kiel- Bezwinger Lemgo zu tun, müssen dann zum Dritten SG Flensburg-Handewitt. «Lemgo ist eine sehr gute Mannschaft. Leider lassen sie die Konstanz vermissen», sagte Gislason. Dennoch hofft der Isländer, dass sich die Mannschaft um Nationalspieler Michael Kraus beim HSV mit gleicher Leidenschaft wie gegen den THW präsentieren wird.

    Gislason ist überrascht, dass sich der Titelkampf in der Meisterschaft nur auf einen Zweikampf fokussiert. «Lemgo und die Rhein-Neckar Löwen haben sehr viel in ihre Mannschaften investiert, doch sie können nicht in die Entscheidung eingreifen», sagte der THW- Trainer. Dennoch ist die Liga spannender geworden als in den Vorjahren. Der Grund: Die dominierenden Team HSV und THW sind nicht mehr so souverän und unangreifbar wie in die Spielzeiten zuvor.

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