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    Real-Barça: «Clásico» mit vertauschten Rollen

    «El Clásico» mit vertauschten Rollen: Real Madrid ist im Schlagerspiel der spanischen Liga gegen den FC Barcelona diesmal nicht der Jäger, sondern der Gejagte. Das Team mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira führt die Primera División in souveräner Manier an.

    Real-Star
    Real Madrids Mesut Özil will gegen den FC Barcelona glänzen.
    Foto: Maurizio Gambarini - DPA

    Mit einem Sieg am Samstag über den Erzrivalen können die «Königlichen» nicht nur die Weichen zum Titelgewinn stellen, sondern auch eine neue Ära im spanischen Fußball einleiten. Die Madrilenen haben sich vorgenommen, die Vorherrschaft der Katalanen zu brechen, die sich die letzten drei Meistertitel gesichert und im Sommer obendrein die Champions League gewonnen hatten. Die Hoffnungen scheinen berechtigt: Real stürmte zuletzt von einem Sieg zum nächsten und befindet sich in der besten Form seit der Amtsübernahme von Trainer José Mourinho vor anderthalb Jahren. Der Rekordmeister gewann 15 Pflichtspiele in Folge und stellte den 51 Jahre alten Rekord der legendären Elf um die Weltstars Alfredo di Stéfano, Ferenc Puskas und Francisco Gento ein. Mit einem Sieg über Barça würde Real die historische Bestmarke überbieten.

    «Madrid spielt in letzter Zeit etwas besser als wir», räumte Barças Regisseur Xavi ein. Der Meister des Kurzpasses steht in seinem 600. Pflichtspiel für die Blauroten unter Erfolgszwang: Der Titelverteidiger liegt drei Punkte hinter Real zurück, obwohl er ein Spiel mehr bestritten hat als die Madrilenen. Barça gewann zwar zu Saisonbeginn gegen Real (2:2, 3:2) den spanischen Superpokal, zeigte in der Liga aber eine Auswärtsschwäche.

    Trainer Josep Guardiola lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Er gab seinen Spielern vor dem Klassiker zwei Tage trainingsfrei - mit gutem Grund: «Pep» hat als Trainer noch kein Spiel im Bernabéu-Stadion verloren. Er könnte sogar das Wagnis eingehen, seine Elf mit nur drei Verteidigern antreten zu lassen, wie er dies bei Barças 3:2-Sieg in der Champions League beim AC Mailand getan hatte.

    Sein Gegenüber Mourinho neigt dagegen zur Vorsicht. Der Portugiese verlor seinen ersten «Clásico» vor einem Jahr mit 0:5, und dieses Fiasko hat ihn tief geprägt. Er zog daraus die Lehre, in den Spielen gegen den Erzrivalen das defensive Mittelfeld zu stärken. Für Özil könnte dies vor den Augen von Tribünengast Joachim Löw einen Platz auf der Ersatzbank bedeuten. Khediras Einsatz in der Startelf scheint dagegen gesichert zu sein.

    In einem unterscheidet sich die Partie am Samstag von den vorigen Klassikern: Die Atmosphäre ist auffallend entspannt, beinahe friedlich. Mourinho, der sonst alles daran gesetzt hatte, die Stimmung aufzuheizen, hielt sich vornehm zurück und stichelte weder gegen den Gegner noch gegen die spanischen Schiedsrichter. Im Gegenteil: Der Real-Coach wünschte Barças Co-Trainer Tito Vilanova nach einer komplizierten Hals-Operation gute Besserung. Beim Supercupfinale im Sommer hatte «Mou» dem Guardiola-Assistenten noch einen Finger ins Auge gedrückt.

    Die Ergebnisse der bisherigen Schlagerspiele in der «Ära Mourinho»:

    Ligaspiele der Saison 2010/2011:

    FC Barcelona - Real Madrid 5:0

    Real Madrid - FC Barcelona 1:1

    Spanisches Pokalfinale 2011 in Valencia:

    Real Madrid - FC Barcelona 1:0 n.V.

    Halbfinale der Champions League 2011:

    Real Madrid - FC Barcelona 0:2

    FC Barcelona - Real Madrid 1:1

    Spanisches Supercupfinale 2011:

    Real Madrid - FC Barcelona 2:2

    FC Barcelona - Real Madrid 3:2

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