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Düsseldorf

Olivers grandioser Hürden-Flug – Bayer-Comeback

dpa

David Olivers fantastischer Hürden-Flug, Tyson Gays unerwartet ausgebremst, Sebastian Bayers starkes Comeback und deutsche Sprinter im Aufwind.

Mit fünf Weltjahresbestleistungen und dem grandiosen Hürdensprint des 28-jährigen US-Flitzers Oliver, der in 12,90 Sekunden nur 3/100 Sekunden unter dem Weltrekord des Kubaners Dayron Robles blieb, glänzten besonders die Stars beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Eugene (USA).

«Ich war weit entfernt geschockt oder überrascht zu sein, als ich die 12,90 sah. Erst wollte ich warten, wie viel Wind mit im Spiel waren», sagte der Olympia-Dritte, der mit 1,6 Meter pro Sekunden Rückenwind legal über die zehn Hürden gekommen war. «Erst als das bestätigt war, war ich glücklich.» Schließlich ist er ein «gebranntes Kind»: Bei den amerikanischen Olympia-Ausscheidung 2008 wurde für ihn über 110 Meter Hürden 12,89 Sekunden gestoppt – da blies der Wind aber zu stark. Vor ihm sind nur zwei Athleten schneller über die Hürden gekommen: Robles (12,87 und 12,88 Sekunden) und der Chinese Liu Xiang (12,88).

Nicht so schnell wie erhofft, kam Ex-Weltrekordler Tyson Gay (USA) im ersten Rennen nach seiner Verletzungspause voran. In 19,76 Sekunden musste er sich über 200 Meter mit Platz zwei hinter Landsmann Dix Walter (19,72 Sekunden) zufriedengeben. «Die Leistung war nicht so schlecht für mein erstes Rennen», meinte der Doppel-Weltmeister von 2007. «Es ist aber nicht der Schritt gewesen, den ich machen wollte, weil mein Endspurt nicht stark genug ist.»

Stark trumpfte die dreimalige Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown (Jamaika) auf, die in 10,78 Sekunden über 100 Meter eine Weltjahresbestzeit aufstellte. Über 800 Meter lief die Russin Maria Sawino (1;57,56 Minuten) die schnellste Zeit des Jahres ebenso wie Abukbaker Kaki Hamis (Sudan) über 1000 Meter in 2:13,62 Minuten). Für die fünfte Weltbestleistung bei den Prefontaine Classics sorgte US-Kugelstoßer Christian Cantwell. Der Weltmeister gewann seinen vierten «Diamond»-Wettbewerb in 22,41 Meter und steigerte seine bisherige Weite um sechs Zentimeter.

Erfolgreich waren die Auftritte zweier deutscher Athleten in Eugene. Die WM-Zweite Betty Heidler erreichte im Hammerwurf den zweiten Platz. Mit 74,87 Meter musste sich die Frankfurterin nur der Russin Tatjana Lysenkow (75,98 Meter) geschlagen geben. Ein gutes Comeback feierte Hallen-Europameister Sebastian Bayer. In seinem ersten Wettkampf seit der Heim-WM im September 2009 in Berlin sprang der deutsche Meister vom Hamburger SV auf Anhieb 7,65 Meter und nährte die Hoffnung für die Europameisterschaften vom 27. Juli bis 1. August in Barcelona. Mit dem Sieg hatte er aber nichts zu tun: Olympiasieger Irwing Saladino (Panama/8,46 Meter) gewann vor Weltmeister Dwight Philips (USA/8,41).

Drei Wochen vor der EM sind auch die deutschen Sprinter auf Touren gekommen. Bei der Junioren-Gala in Mannheim sorgte Tobias Unger mit der besten 100-Meter-Zeit seiner Karriere für das Glanzlicht und führte ein Feld von gleich neun Athleten an, die alle die EM-Norm erfüllten. Nachdem Unger in einem ersten Lauf der Aktiven mit 10,18 Sekunden die DLV-Marke geschafft hatte, blieb er im zweiten Rennen mit 10,14 Sekunden um 2/100 Sekunden unter seiner Bestzeit.

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