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    Nur Plätze neben dem Podium beim Diamond-League-Finale

    Für die deutschen Leichtathleten hat es am Freitag beim Finale der Diamond League nicht zu einem Podestplatz gereicht. Nach Kugelstoßer David Storl mussten sich in Brüssel auch die Diskuswerfer Nadine Müller und Christoph Harting mit Plätze neben dem Podium begnügen.

    Jahresbestweite
    Christoph Harting holte mit einem Wurf auf 64,66 Meter nur Rang fünf, aber immerhin Jahresbestweite.
    Foto: Hendrik Schmidt - dpa

    Brüssel (dpa). Die Jackpots knackten andere, für die deutschen Leichtathleten hat es beim Finale der Diamond League nur zu den Plätzen neben dem Podest gereicht.

    Vierte
    Nadine Müller schleudert den Diskus in Brüssel auf 62,85 Meter.
    Foto: Jasper Jacobs - dpa

    Einen Tag, nachdem Ex-Weltmeister David Storl beim Kugelstoß-Wettkampf auf dem Brüsseler Marktplatz die Top 3 knapp verfehlt hatte, mussten sich im König-Baudouin-Stadion bei Schummerbeleuchtung die Diskuswerfer Nadine Müller und Christoph Harting mit den Rängen vier und fünf begnügen.

    Vierter
    David Storl wuchtet die Kugel in Brüssel auf 21,47 Meter.
    Foto: Hendrik Schmidt - dpa

    Der Diskus-Olympiasieger von Rio konnte dabei im letzten Wettkampf des Jahres seine beste Weite erzielen. Der Berliner kam bei dem von einem Stromausfall stark beeinträchtigten Finale in Brüssel auf 64,55 Meter und verbesserte damit seine Saison-Bestmarke um 42 Zentimeter. „Es hat mich nicht gestört, ich war so im Tunnel“, meinte Harting zur Dämmerbeleuchtung, die nur durch ein Notstrom-Aggregat gewährleistet werden konnte. Ursache für den Stromausfall im gesamten Stadtviertel soll ein kleineres Feuer in einer Elektrizitätsanlage gewesen sein, sagte ein Meeting-Sprecher.

    Die Saison-Bestweite reichte für den 26-jährigen Christoph Harting zum fünften Platz und dem ersten Erfolg des Jahres über seinen Bruder Robert, der sich mit 63,96 Metern und Platz acht begnügen musste. „Gar nichts“, meinte Christoph Harting auf die Frage, was ihm die erste Saison-Platzierung vor seinem Bruder bedeute. Den Sieg und die 50 000 Dollar Siegprämie sicherte sich Weltmeister Andrius Gudzius aus Litauen mit 68,16 Metern.

    Glanzpunkte fehlten an dem Abend gänzlich, auch weil die empfindliche Kühle in Brüssel den geplanten Weltrekord über 3000 Meter Hindernis verhinderte. Der kenianische Olympiasieger Conseslus Kipruto verfehlte in mäßigen 8:04,73 Minuten sein Ziel überaus deutlich.

    Für Nadine Müller gab es noch mal 6000 Dollar für den vierten Platz. Die Hallenserin kam mit dem Diskus auf 62,85 Meter. Den gut gefüllten Jackpot knackte Weltmeisterin und Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien überlegen mit 68,82 Metern. Wie bei der WM in London musste sich Dani Stevens aus Australien mit Platz zwei begnügen (65,85). Julia Harting aus Berlin verfehlte mit 59,82 Metern die 60-Meter-Marke und kam wie ihr Ehemann Robert nicht über den achten Platz hinaus.

    Nicht viel besser schnitt Stabhochspringerin Lisa Ryzih ab, die nach übersprungenen 4,73 Meter nur auf Platz sieben landete. Auch Siebenkämpferin Claudia Salman-Rath gelang im Weitsprung keine Steigerung mehr. Sie wurde mit 6,21 Metern Achte.

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