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Wien

Nach Europapokal-Auslosung: Breite Gefühlspalette

dpa

Vorfreude in Leverkusen, Zähneknirschen in Oldenburg, Aufatmen in Buxtehude und Göppingen: Die Auslosung für die Halbfinals im Handball-Europapokal der Frauen löste bei den deutschen Clubs in Wien höchst unterschiedliche Gefühle aus.

Pokalsieger VfL Oldenburg erwischte es besonders hart: Mit den Däninnen von KIF Vejen aus Kolding kommt der dickste Brocken im Pokalsieger-Wettbewerb nach Niedersachsen. Auch Bayer Leverkusen muss sich im EHF-Pokal mit einer Spitzenmannschaft auseinandersetzen. Der Gegner für das Team von Trainerin Renate Wolf heißt Elda Prestigio aus Spanien. Einem deutschen Duell entkamen im Challenge Cup Frisch Auf Göppingen, das auf den polnischen Vertreter KS Gdynia trifft, und der Buxtehuder SV, der sich mit HC Metalurg Skopje auseinandersetzen muss. Als Spieltermine sind der 10./11. sowie der 17./18. April festgelegt.

Beim VfL Oldenburg hatte man schon eine böse Vorahnung. «Uns war klar: Wie es kommt, wird es schwer», sagte Trainer Leszek Krowicki. Sein Team ist gegen die Däninnen, für die auch die deutsche Nationalspielerin Stefanie Melbeck aufläuft, Außenseiter. «Vejen geht als klarer Favorit in die Spiele. Aber wir haben immerhin schon für die eine oder andere Überraschung gesorgt», meinte Krowicki und erinnerte an den Gewinn des Challenge Cups 2008.

Leverkusens Trainerin war trotz des Gegners Elda Prestigio zufrieden: «Das ist ein attraktives Los. Elda ist die stärkste Mannschaft, die noch im Topf war. Es ist ein kleiner Vorteil, dass wir zuerst auswärts spielen», analysierte Wolf, die sich die Spanierinnen eher für das Finale gewünscht hatte. «Aber ich freue mich auf Spanien. Die Chancen aufs Weiterkommen stehen 50:50», befand die Trainerin.

Ein deutsches Finale könnte es im Challenge Cup geben. In Göppingen wurde deshalb der Kontrahent Gdynia mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Los. Das ist zwar ein sehr starker Gegner, aber wir sind dem deutschen Duell aus dem Weg gegangen. Das wollten wir auf keinen Fall», sagte Geschäftsführer Thomas Pientka.

Auch Buxtehudes Manager Peter Prior hat keine Lust auf Göppingen. «Auf deutsch-deutsche Duelle ist man nie richtig scharf, deshalb wäre uns im Finale Gdynia am liebsten», sagte er. Zuvor muss sein Team jedoch noch Skopje bezwingen: «Das ist das schwierigste Los. Wir müssen am Limit spielen, um ins Finale zu kommen», betonte Prior.

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