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    Mourinhos Liebeserklärung an Khedira und Özil

    Sami Khedira lächelte die blutende Platzwunde an der Stirn einfach weg. Sein erstes Pflichtspieltor für Real Madrid nach mehr als einem Jahr beim spanischen Fußball-Rekordmeister überstrahlte die Schmerzen.

    Zweikampf
    Sami Khedira (l) greift Kim Källström von Olympique Lyon an.
    Foto: Juan Carlos Hidalgo. - DPA

    Auch Mesut Özil genoss nach seiner Auswechslung die Ovationen des Madrider Publikums. 70 000 Zuschauer im Bernabéu-Stadion feierten die beiden deutschen Nationalspieler, die bei Reals berauschendem 4:0 über Olympique Lyon an den ersten drei Toren direkt beteiligt waren. «Überglücklich» über sein Premierentor, sprach Khedira mit einem großen Pflaster über dem Auge danach sogar vom ganz großen Champions-League-Coup: «Das Ziel ist es, den Titel endlich mal wieder nach Madrid zu holen.»

    Solch selbstbewussten Aussagen hört Reals Coach José Mourinho besonders gern. Die «Königlichen» zauberten bei ihrem dritten Sieg im dritten Gruppenspiel wie in besten Tagen, die starken Leistungen der beiden Deutschen rissen den Portugiesen sogar zu einer öffentlichen Liebeserklärung hin. «Khedira war sehr stark. Mir hat seine Leistung sehr, sehr gut gefallen», lobte Mourinho im Pay-Sender Sky nach seinem 100. Europapokalspiel, «Özil macht jedes Mal, wenn er den Ball berührt, absolut tolle Dinge. Die Menschen lieben ihn, ich liebe ihn und im Verein sind wir super-zufrieden mit seiner Qualität.»

    Trotzdem fordert er von seinem genialen Spielmacher, «dass er sich auf ein anderes Level pushen muss, da er letztes Jahr besser für uns gespielt hat als in dieser Saison». Özil sei noch sehr jung und müsse versuchen «sich jeden Tag zu verbessern, weil er noch sehr viel Steigerungspotenzial hat». Das 1:0 durch Karim Benzema (18. Minute) bereitete Özil per Ecke vor, Khedira machte das 2:0 (47.), und beim 3:0 (55.) konnte Lyons Keeper Hugo Lloris den harten Schuss von Özil nur noch ins eigene Tor lenken. Für die Schlusspointe war Verteidiger Sergio Ramos (81.) verantwortlich.

    «Wer sagt es denn! Khedira kann auch Tore schießen», schrieb das Sportblatt «Marca» über den Ex-Stuttgarter. «Er ließ sich allerdings sehr lange bitten.» Khedira hatte bisher nur in einem Testspiel in China für Real getroffen. Bei seinem ersten Liga-Einsatz in dieser Saison war er beim peinlichen 0:1 bei UD Levante bereits nach 40 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Mourinho hatte ihm dafür «eine Mitschuld» gegeben.

    Jetzt haben sich alle wieder lieb. Real hat in den drei Gruppenspielen bei perfekter Bilanz noch kein Gegentor kassiert, die Offensivmaschine rollt. Zudem drängt der wiedergenesene Kaká zurück in die Mannschaft. Gegen Lyon kam der brasilianische Superstar in der 66. Minute für Özil. «Mit der Genesung von Kaká ist ihm eine Konkurrenz entstanden, die Özil bisher nicht gewohnt war und die ihm zu schaffen macht», spekulierte der Kolumnist Luis Neto im Sportblatt «As». Die Zeitung «El Mundo» machte dagegen bereits die Rechnung auf: «Es fehlen Real noch zehn Spiele zum zehnten Europacup - zehn Jahre nach dem letzten Champions-League-Sieg.»

    Im Windschatten von Real nahmen auch die bisher schwächelnden Mitfavoriten Inter Mailand und Manchester United Kurs auf die zweite Runde. Inter übernahm in der Gruppe B durch das 1:0 beim OSC Lille die Spitze. ManUnited setzte sich dank zweier Elfmeter-Tore von Starspieler Wayne Rooney (64./90.+2) mit 2:0 beim rumänischen Neuling Otelul Galati durch. In Gruppe C ist ManUnited nun Zweiter hinter Benfica Lissabon, das den FC Basel in dessen erstem Spiel nach dem Weggang von Trainer Thorsten Fink zum HSV 2:0 bezwang.

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