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    Frankfurt/Main

    Meister Oldenburg patzt beim Favoritenschreck

    Der deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg hat die Gunst der Stunde nicht nutzen können und den alleinigen Sprung an die Tabellenspitze der Basketball-Bundesliga verpasst.

    Basketball
    Die hand eines Basketballspielers versucht einen Gegenspieler zu behindern.

    Die Niedersachsen verloren beim Favoritenschreck Walter Tigers Tübingen, der zuvor bereits ALBA Berlin und die Brose Baskets Bamberg in die Schranken verwiesen hatte. «Wir haben nicht clever genug gespielt», bemängelte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic nach dem 72:76 der Niedersachsen.

    Zwar trafen Rickey Paulding (22 Punkte) und Je'Kel Foster (20) beim Titelverteidiger hochprozentig, der Rest des Teams fand aber nicht wie gewohnt ins Spiel. Oldenburg übernahm nach der achten Saisonniederlage mit 54 Punkten nur aufgrund des gewonnenen Direkt- Vergleichs mit ALBA Berlin den Platz an der Sonne. Die Berliner glänzten am Wochenende beim Final-Four im Eurocup.

    «Für mich bedeutet der Sieg sehr viel, da es für Oldenburg um viel mehr ging als für uns», sagte Tübingens Trainer Igor Perovic, dessen Mannschaft keine Chance mehr auf die Playoffs hat. Nationalspieler Johannes Herber musste sein Comeback bei den Tübingern nach zwei Kreuzbandrissen noch einmal verschieben, steht aber kurz vor der Rückkehr aufs Parkett.

    Hinter das punktgleiche Duo Oldenburg/Berlin schoben sich die Telekom Baskets Bonn auf Platz drei. Der Vizemeister kam zu einem ungefährdeten 82:66 gegen TBB Trier und schob sich mit nun 53 Zählern an der BG Göttingen vorbei, die bei den Deutsche Bank Skyliners nach Verlängerung mit 88:90 verlor. Damit feierte Frankfurts Trainer Gordon Herbert ein erfolgreiches Debüt bei den Skyliners, die sich am 12. April überraschend von ihrem Coach Murat Didin getrennt hatten.

    Die Göttinger machten im Schlussviertel zwar einen 13-Punkte-Rückstand wett, wurden in der Verlängerung aber schließlich nicht belohnt. Mit 52 Punkten sind die Niedersachsen nun Vierter, einen Zähler vor den Brose Baskets Bamberg. Der Pokalsieger deklassierte die New Yorker Phantoms Braunschweig dank eines erneut überragenden Predrag Suput (23 Punkte) mit 100:77.

    Im Tabellenkeller feierte Phoenix Hagen einen wichtigen 96:71-Sieg gegen EnBW Ludwigsburg und versetzte den Playoff-Hoffnungen der Gäste damit einen herben Dämpfer. Nach dem letzten Heimspiel in der umgebauten Injoy-Halle war die Stimmung beim Aufsteiger riesig, Trainer Ingo Freyer trat aber postwendend auf die Euphoriebremse. «Das war noch längst nicht der Klassenerhalt», meinte der Hagener Trainer.

    Rückschläge im Kampf um den Klassenverbleib mussten die LTi Gießen 46ers (72:84 bei ratiopharm Ulm) und die Giants Düsseldorf (60:93 gegen die Artland Dragons) einstecken. «Mir haben Einsatz und Einstellung gefehlt. Das kann ich nicht akzeptieren», schimpfte Düsseldorfs Trainer Hansi Gnad.

    Für die Rheinländer geht es auch ums finanzielle Überleben, im TV- Spiel des 31. Spieltages machten sie jedoch keine Eigenwerbung für neue Sponsoren. Quakenbrücks Toby Bailey brach mit einem Distanzwurf von der eigenen Drei-Punkt-Linie gegen Ende der ersten Halbzeit die Moral der Gastgeber. Schlusslicht Paderborn verlor beim Mitteldeutschen BC mit 84:88.

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