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    Hochfilzen

    Magdalena Neuner siegt auch auf ihrer Abschiedstour

    Für Magdalena Neuner hat die Abschiedstour im Biathlon-Zirkus mit dem 26. Weltcup-Sieg begonnen. Drei Tage nach ihrer Rücktrittsankündigung gewann die 24 Jahre junge Doppel-Olympiasiegerin den Sprint-Wettkampf in Hochfilzen.

    Siegerin
    Magdalena Neuner gewann den Sprint in Hochfilzen.
    Foto: Johann Groder - DPA

    «Das fühlt sich gut an, denn die letzten Tage haben viel Energie gekostet», sagte die Rekordweltmeisterin. Die zweimalige Gesamtweltcup-Gewinnerin bekannte: «Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen. Jetzt kann ich ganz befreit meine Wettkämpfe machen und mich wieder ganz auf den Sport konzentrieren.» Nach ihrem zwölften Weltcup-Erfolg über die 7,5-Kilometer-Distanz, dem zweiten in dieser Saison, stellte sie fest: «Ich bin momentan nicht in Topform.»

    Viel Wirbel gab es in Hochfilzen auch um Kathrin Hitzer, nicht wegen Platz 43 im Sprint, sondern weil die 25-Jährige ihre Schwangerschaft im dritten Monat bekanntmachte. «Ich habe bis Ende Januar Grünes Licht von den Ärzten bekommen. Aber ich werde nichts über's Knie brechen, die Gesundheit des Kindes geht vor», sagte Hitzer. Erst vor wenigen Wochen hatten sie und ihr Freund, der frühere Biathlet Toni Lang, von der Schwangerschaft erfahren. «Ich hätte Lust weiterzumachen, auch mit Kind», kündigte Hitzer an.

    Die zweimalige Olympiasiegerin Andrea Henkel schoss als Achte fehlerlos, war aber in der Loipe 33,6 Sekunden langsamer als Neuner. «Ohne die Null wäre ich noch weiter hinten gewesen, sagte Henkel. Vize-Weltmeisterin Tina Bachmann (2) wurde 14. Carolin Hennecke ließ bei ihrem Weltcup-Debüt keine Scheibe stehen und kam auf Rang 25.

    Als Neuner mit ihrem zehnten und letzten Schuss ins Schwarze getroffen hatte, ballte Bundestrainer Gerald Hönig die Faust. «Magdalena hat gezeigt, dass sie wirklich etwas besonderes ist», so der Coach. Auch die 7400 Zuschauer auf den voll besetzten Tribünen jubelten. Schon beim Start hatten sie Magdalena Neuner, die weiter im Gelben Trikot läuft, gefeiert. Als sie ins Ziel kam, ging sie erst einmal auf die Knie. Dann gab es ein Küsschen von der zweitplatzierten Kaisa Mäkäräinen. Die Finnin liegt vor dem Verfolgungsrennen am Samstag 14,9 Sekunden zurück. Dritte wurde die Russin Olga Saizewa (+22,7 Sekunden).

    Die deutschen Skijäger verpassten den Sprung auf das Podest. Im Zehn-Kilometer-Sprint wurde Florian Graf mit einer fehlerfreien Schießleistung Siebter und fuhr damit das bisher beste Ergebnis seiner Karriere ein. Der Zollhauptwachtmeister aus Schönberg muss am Samstag in der Verfolgung 32,1 Sekunden auf Carl Johan Bergman aufholen. Der Schwede holte sich im zweiten Sprintrennen den zweiten Sieg. Mit der viertbesten Laufzeit beendete Andreas Birnbacher (2 Schießfehler/43,9 Sekunden zurück) den Sprint als Elfter.

    Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer (1/59,7 zurück) wurde 18., Turin-Olympiasieger Michael Greis (1/60,5) kam auf Rang 20. «Läuferisch bin ich noch nicht ganz in der Spitze dabei, aber alles in allem bin ich zufrieden», sagte Greis. Nach zwei Jahren Abstinenz landete der Altenberger Michael Rösch (1/1:12,9 Minuten zurück) bei seiner Rückkehr im Weltcup auf Rang 27. «Ich war aufgeregt wie vor meinem ersten Weltcuprennen, mir ging extrem der Stift», sagte Rösch.

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