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    Brüssel

    Lavillenies Frust über Holzdeppes WM-Erfolg hält an

    Knapp einen Monat nach dem WM-Triumph von Raphael Holzdeppe hat sein größter Konkurrent Renaud Lavillenie die Niederlage im Stabhochsprung-Finale von Moskau noch immer nicht verdaut.

    Schlechter Verlierer
    Valentin Lavillenie hat noch immer nicht verdaut bei der WM nicht gesiegt zu haben.
    Foto: Georg Hochmuth - DPA

    «Das ist eine große Enttäuschung und Frustration für mich», sagte der Olympiasieger aus Frankreich in Brüssel. Lavillenie erkennt die Leistung des ersten deutschen Stabhochsprung- Weltmeisters zwar an («Sein Sieg war verdient»), macht aber auch mit dem Abstand von dreieinhalb Wochen vor allem die äußeren Bedingungen im Luschniki-Stadion für den Ausgang des Wettbewerbs verantwortlich.

    «Der Anlauf war für ein WM-Finale zu kurz», meinte Lavillenie. «Außerdem war meine Bahn so nah an der Stadion-Laufbahn, dass wir uns gar nicht richtig auf den Stabhochsprung konzentrieren konnten, sondern immer durch die anderen Wettbewerbe abgelenkt waren. So etwas ist mir in 100 verschiedenen Stadien zum ersten Mal passiert.»

    Der Weltjahresbeste aus Frankreich hatte Holzdeppe zuvor bei fast allen Meetings dieser Saison besiegt und war als großer Favorit zu den Weltmeisterschaften gereist. In Brüssel will sich Lavillenie am Freitag mit dem Gesamtsieg in der Diamond League trösten. Nach den verletzungsbedingten Absagen von Holzdeppe und Malte Mohr kann dem 26-Jährigen dort nur noch der Grieche Konstantinos Filippidis gefährlich werden. Der WM-Dritte Björn Otto ist im König-Baudouin- Stadion dabei, in der Gesamtwertung aber bereits abgeschlagen.

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