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    HSV-Chef relativiert Kühne-Aussagen zu Finanzstopp

    HSV-Investor Kühne sorgt wieder einmal für Aufregung in Hamburg. Er kündigt in einem Interview an, dem HSV kein Geld mehr geben zu wollen: „Für mich ist jetzt erst mal Schluss.“ Für Vorstandschef Bruchhagen stellt sich die Situation ganz anders dar.

    Klaus-Michael Kühne
    Klaus-Michael Kühne hat nach eigenen Angaben 60 Millionen Euro in den HSV investiert.
    Foto: Christina Sabrowsky – dpa

    Hamburg (dpa). HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat die Aussagen von Investor Klaus-Michael Kühne zum möglichen Ende der Millionen-Unterstützung gelassen zur Kenntnis genommen.

    „Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass das Verhältnis zwischen Kühne und dem HSV behaftet ist, das Gegenteil ist richtig“, sagte Bruchhagen. „Der HSV ist ihm eine Herzensangelegenheit“. Der Milliardär hatte im „Handelsblatt“ davon gesprochen, sein Engagement bei dem Fußball-Bundesligisten zu überdenken: „Für mich ist jetzt erst mal Schluss.“

    Bruchhagen schüttelte nur den Kopf und relativierte die Aussagen des 80-Jährigen. Sie deckten sich ganz und gar nicht mit der Kommunikation zum HSV, die von „Herzlichkeit und Emotionalität“ geprägt sei, betonte der HSV-Boss, der noch in der vergangenen Woche mit Kühne im Austausch gewesen sei. Die Norddeutschen wollen einerseits unabhängiger von Kühne werden, sind aber durch den hohen Schuldenberg immer wieder gezwungen, auf seine Hilfe zurückzugreifen.

    Ohne dessen Unterstützung bei den Wintertransfers hätten sie möglicherweise nicht die Klasse gehalten, „es muss aber immer auch unser Ziel sein, autark zu sein“, führte Bruchhagen aus. Zudem stelle sich die Frage der momentanen finanziellen Unterstützung nicht, erst im März 2018 müsse der HSV für das Lizenzierungsverfahren zur neuen Spielzeit überlegen, ob er Hilfe benötige. Nach eigenen Aussagen hat der Unternehmer ungefähr 60 Millionen Euro investiert, wovon rund die Hälfte eine Beteiligung an der HSV Fußball AG sei.

    „Ich habe das auch nur gelesen und bin dabei entspannt“, meinte Trainer Markus Gisdol. „Ich kann gar nichts dazu sagen, geschrieben wird manchmal viel. Meine Konzentration liegt auf dem Sportlichen“, sagte der 48-Jährige vor der Mittwoch-Partie (20.30 Uhr) gegen Dortmund.

    Die Äußerungen des Logistik-Unternehmers unter anderem zur Transferpolitik des HSV hatten zuletzt sogar die Deutsche Fußball Liga auf den Plan gerufen, die den Einfluss auf das operative Geschäft prüfen wollte. „Ich betrachte das als erledigt, sonst hätten wir etwas gehört“, sagte Bruchhagen.

    Kühne hatte schon Mitte August im „Spiegel“ davon gesprochen, sein Engagement zu überdenken: „Es ist das Gegenteil einer Erfolgsstory und deshalb sehr traurig.“ Zur sportlichen Entwicklung sagte er damals: „Der HSV ist ein Phänomen, weil die Luschen immer hier hängen bleiben.“ Zu diesen Aussagen steht der glühende HSV-Fan weiterhin: „Der Verein hat wahnsinnig schwierige Zeiten hinter sich. Es gab etliche Wechsel. Auch Spielereinkäufe entpuppten sich als Flops. Ist doch klar, dass man da mal unruhig wird, wenn man so viel Geld investiert wie ich“, betonte er im „Handelsblatt“.

    Anfeindungen stören den Logistik-Unternehmer nicht: „Ich habe da auch ein dickes Fell entwickelt – und hätte vielleicht auch das eine oder andere Mal den Mund halten sollen. Aber ich bin ein sehr offener Mensch, der seine ehrliche Meinung sagt.“

    Kühne-Interview im Handelsblatt (Bezahlschranke)

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