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    Hockey-Herren gerettet – Weise flucht: Witz-Modus

    Nach dem Happy End auf dem fünften Kontinent fiel der Jubel bei Deutschlands Hockey-Herren verhalten aus. Durch den 1:0 (1:0)-Arbeitssieg über Großbritannien schaffte der Europameister als Fünfter der Champions Trophy in Neuseeland recht souverän den Klassenverbleib.

    Jubel
    Nationalspieler Thilo Stralkowski (l) erzielte das entscheidende Tor.
    Foto: Frank Uijlenbroek - DPA

    Auch wenn Bundestrainer Markus Weise im finalen Match um Rang fünf «kein hockeyspielerisches Glanzlicht» erkennen konnte. «Heute haben wir die Ehrenplakette der deutschen Handwerksinnung gewonnen. Wir haben uns mit viel ehrlicher, harter Arbeit durchgesetzt», stellte der als hyperehrgeizig bekannte Erfolgscoach des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) fest.

    Gut sieben Monate vor den Olympischen Spielen in London, wo er mit seinem Team die 2008 in Peking gewonnene Goldmedaille verteidigen will, adelte er seine nach Auckland mitgereisten Spieler: «Alle sind Gewinner.» Heftige Kritik äußerte der Hamburger aber am Modus des Traditionsturniers der weltbesten Mannschaften, an dem nun acht statt sechs Teilnehmer dabei sind. Denn obwohl für sein Team nach sechs Partien vier Siege, ein Unentschieden und nur eine knappe Niederlage zu Buche stehen, war Platz fünf das Optimum. «Das ist ein Witz und zeigt, dass der Modus völlig bescheuert ist. Wir haben 13 von 18 möglichen Punkten geholt», monierte der Coach, dessen Team am Samstag Rekordweltmeister Pakistan deutlich 5:0 (2:0) bezwungen hatte.

    Dass die erfolgsverwöhnten deutschen Herren die sportliche Rettung schafften und keine Wildcard zum Verbleib im Trophy-Feld benötigen, war Thilo Stralkowski zu verdanken. Der Aufsteiger aus Mülheim erzielte gegen den Olympia-Gastgeber per Strafecke das Siegtor (30. Minute). Noch mehr als das nackte Resultat erfreute den stets auf Verbesserung bedachten Bundestrainer die Weiterentwicklung seines Kaders, in dem in Auckland immerhin sieben Leistungsträger fehlten, die erst im August souverän den EM-Titel zurückerobert hatten.

    Durch die Nachrücker sei der Konkurrenzkampf angeheizt und auch angenommen worden. «Das ist die Voraussetzung, um ein starkes Team in London zu bilden», so Weise. Bis Ende Juli müsse aber im athletischen Bereich noch nachgelegt werden. Dass seine Herren in Neuseeland einen holprigen Start hinlegten, führte er auf die späte Anreise wegen der parallel laufenden Hallen-Saison und das Fehlen diverser Stammkräfte zurück. Die Mannschaft habe sich erst finden müssen. «Wir sind bei einigen Themen deutlich weiter gekommen, haben nach der Gruppenphase besser verteidigt und variabler angegriffen», fasste er zusammen.

    Den vierten Trophy-Sieg in Serie sicherte sich Weltmeister Australien durch ein 1:0 im Finale gegen Spanien. Dritte wurden die Niederlande vor Gastgeber Neuseeland. Großbritannien sowie Pakistan und Südkorea müssen auf eine den Klassenverbleib bedeutende Wildcard durch den Weltverband FIH hoffen, der den von Weise kritisierten Modus bei der Trophy 2012 in Australien schon wieder verändern wird.

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