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München

Hertha probt den Aufstieg – Oberhausen in Not

dpa

Traumkulisse und wieder Spitze – Hertha BSC Berlin probt bereits für den sofortigen Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga.

Vorbild
Der Kapitän hat getroffen: Nach seinem Tor wird Hertha-Spielführer Andre Mijatovic (l) von Patrick Ebert beglückwünscht.
Foto: DPA

Der Erstligaabsteiger ließ sich von der vorübergehenden Tabellenführung des FC Augsburg nicht verrückt machen und holte am 28. Spieltag mit dem 2:0 gegen den SC Paderborn Platz eins zurück. «Das war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung», sagte Hertha-Trainer Markus Babbel nach dem glanzlosen Sieg, «wir wollen den Aufstieg so früh wie möglich schaffen, aber wir haben noch sechs extrem schwere Aufgaben vor uns».

Ansturm
Über 70.000 Zuschauer verfolgten den Sieg der Hertha im Berliner Olympiastadion.
Foto: DPA

Hinter Augsburg, das zwei Tage zuvor bei Fast-Absteiger Arminia Bielefeld 2:0 gewonnen hatte, liegt der VfL Bochum in Lauerstellung. Der seit 14 Spielen ungeschlagene Revierclub will mit einem Sieg am Montag beim FSV Frankfurt den Aufstiegs-Relegationsplatz festigen und Verfolger SpVgg Greuther Fürth auf Distanz halten.

Glücklich
Ahmed Madouni erzielte das 1:0 für Union Berlin.
Foto: DPA

Die Franken wahrten mit dem 2:1 gegen den MSV Duisburg ihre Aufstiegschance. Für die «Zebras» dürfte sich das Thema erste Liga ebenso erledigt haben wie für Erzgebirge Aue (0:3 in Düsseldorf) und Energie Cottbus. Trainer Claus-Dieter Wollitz schämte sich nach der zweiten Saison-Heimniederlage für die katastrophalen ersten 45 Minuten seiner Mannschaft beim 1:2 am Freitag gegen den FC Ingolstadt: «Für die Leistung in der ersten Halbzeit möchte ich mich entschuldigen, bei den Fans, beim Verein und bei der Liga.»

Torschütze
Aachens Marco Höger (l) freut sich mit Aimen Demai und Benjamin Auer (r) über seinen Treffer zum 1:0.
Foto: DPA

Im Berliner Olympiastadion probten 70 621 Zuschauern bereits die Erstligaparty «Unsere Fans sind großartig. Diese Stadt verdient die erste Liga», sagte André Mijatovic. Der Kapitän hatte in einer zähen Partie nach der Führung durch Pierre-Michel Lasogga das 2:0 für die die seit sieben Partien unbesiegten Berliner erzielt.

Siegerfaust
Getroffen! Der Fürther Felix Klaus ballt nach seinem Treffer zum 1:1 die Faust.
Foto: DPA

Im Kampf um den Klassenverbleib musste Rot-Weiß Oberhausen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach dem 0:2 gegen Union Berlin und sechs Spielen ohne Sieg kann der Tabellenvorletzte langsam für die 3. Liga planen. Im dritten Sonntagsspiel spielte der TSV 1860 München in Aachen nach der vorerst abgewendeten Insolvenz befreit auf, dennoch ging die Serie von vier Spielen ohne Niederlage zu Ende. Marco Höger und Aimen Demai trafen beim 2:1 für die Alemannia.

Anweisungen
Diskussionsbedarf: Der Duisburger Trainer Milan Sasic (r) war mit dem Spiel seiner Mannschaft unzufrieden.
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Fürth brachte sich mit dem Heimsieg gegen Duisburg wieder in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Beim MSV herrschte der totale Frust. Zu allem Übel zog sich Stürmer Stefan Maierhofer einen Mittelfußbruch zu. Er fällt für den Rest der Saison und damit auch für das Pokalfinale gegen Schalke aus.

Torschütze
Der Düsseldorfer Ken Ilsö bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
Foto: DPA

Die Augsburger, die am kommenden Freitag Fürth zum bayerischen Derby empfangen, nutzten beim 2:0 in Bielefeld eiskalt ihre Chancen und behielten trotz langer Unterzahl die Nerven. «Mit zehn Mann so zu bestehen, spricht für den Charakter der Mannschaft», freute sich FCA-Trainer Jos Lukukay. Schlusslicht Bielefeld steht nach der unglücklichen Niederlage praktisch als erster Absteiger fest.

Spitze
Augsburgs Torschütze zum 0:1, Stephan Hain (oben) legt sich auf seine jubelnden Teamkollegen.
Foto: DPA

Im Tabellenkeller machte Ingolstadt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib. «Die Mannschaft hat sich gefunden. Wir sind auf dem richtigen Weg, haben aber noch nichts erreicht», sagte Kapitän Stefan Leitl nach dem Sieg in Cottbus. Mit fünf Spielen ohne Niederlage stellte der Aufsteiger einen Vereinsrekord in der 2. Liga auf. Beim Karlsruher SC geht nach dem 2:2 im Kellerderby gegen den VfL Osnabrück das Zittern weiter. «Das bleibt bis zum Schluss eine ganz enge Kiste», erklärte Trainer Rainer Scharinger.

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