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Gelsenkirchen

Hannover und Schalke im Europa-League-Achtelfinale

dpa

Das Bundesliga-Duo Hannover 96 und Schalke 04 mischen in der Europa League weiter mit. Während Schalke Christoph Daum und den FC Brügge mit 1:0 aus dem Wettbewerb schoss, mussten die Schalker gegen Viktoria Pilsen lange bangen, ehe sie mit 3:1 nach Verlängerung ins Achtelfinale einzogen.

Vollstrecker
Klaas Jan Huntelaar (M) jubelt mit Passgeber Julian Draxler (r) und Christian Fuchs.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Überragender Mann bei den Königsblauen war wieder einmal Klaas Jan Huntelaar mit einem Dreier-Pack: Er traf in der achten, 116. und 120. Minute und verhinderte eine Blamage gegen den tschechischen Meister. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Zwei Minuten vor dem Ende hatte Frantisek Rajtoral für Pilsen die Verlängerung erzwungen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Tschechen schon in Unterzahl. Pilsens Marek Bakos hatte nach einer Tätlichkeit in der 60. Minute die Rote Karte gesehen.

Jubel
Torschütze Diouf (r) feiert sein Tor mit den Teamkameraden.
Foto: Federico Gambarini – DPA

Schon im Hinspiel in Pilsen hatte der DFB-Pokalsieger 2011 mit dem 1:1 enttäuscht. Nun mussten die Schalker drei Tage vor dem Bundesliga-Hit beim FC Bayern München eine Zusatzschicht einlegen. Für Huntelaar und seinen Trainer Huub Stevens gibt es im Achtelfinale ein Wiedersehen mit der niederländischen Heimat. Sie treffen mit ihrem Team auf den FC Twente Enschede, der Steaua Bukarest ausschaltete.

Torschütze
Mame Diouf erzielt das Tor zum 1:0 für Hannover 96 gegen den FC Brügge.
Foto: Federico Gambarini – DPA

Eine Woche nach dem hochdramatischen 2:1-Sieg über Brügge schaffte Hannover 96 einen 1:0 (1:0)-Auswärtssieg. Für den Bundesliga-Siebten ist es der größte Erfolg auf der internationalen Fußball-Bühne. «Das Spiel unserer Mannschaft war überzeugend», sagte Clubchef Martin Kind. «Das ist eine außergewöhnliche Entwicklung. Da können wir stolz auf die Mannschaft sein.»

Parade
Schalke-Keeper Timo Hildebrand (l) faustet den Ball vor Pilsens Frantisek Rajtoral weg.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Mame Diouf (21.) erzielte für den zweimaligen deutschen Meister das Tor. Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler war mit einer Klasseleistung einmal mehr Garant. Beim Kampf um den Einzug ins Viertelfinale geht es für Hannover am 8. März erneut nach Belgien zu Standard Lüttich. Dort wird Jan Schlaudraff fehlen, der in Brügge die zweite Gelbe Karte gezeigt bekam. In der Gruppen-Phase war Hannover gegen Standard im eigenen Stadion nicht über ein 0:0 hinausgekommen, in Lüttich hatte man mit 0:2 verloren.

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