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Gruppenbild mit Jubel – Lob für Werder-Coach Skripnik

Mönchengladbach (dpa) – Die Freude über den unerwarteten Pokal-Triumph weckte noch weit nach Mitternacht die Lebensgeister. Nach der Ankunft im Weserstadion versammelten sich die Fußballprofis von Werder Bremen zum Gruppenbild mit Jubel.

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Werder Bremen steht im Pokal-Viertelfinale.
Foto: Roland Weihrauch – dpa

«Gut gemacht, Jungs», twitterte Werder-Oldie Claudio Pizarro nach der kurzen Regenerationsphase tief in der Nacht in der Bremer Arena. Gute Laune hatte vor allem Viktor Skripnik nach dem 4:3 (0:1)-Erfolg in einem packenden Pokalfight bei Borussia Mönchengladbach. «Wir sind alle glücklich, das war wichtig für den Verein», sagte der Coach.

Mit seinem gelungenen Coup hat Skripnik seine ärgsten Kritiker verstummen lassen und seinen Job wohl vorerst gesichert. Mit offensiver Ausrichtung und einer Doppelspitze ist Werder Bremen ins Pokal-Viertelfinale gestürmt. Der Coach erhielt Lob von allen Seiten. «Er hat uns sehr gut vorbereitet», befand Anthony Ujah, der diesmal mit Pizarro die Doppelspitze im offensiven 4-4-2-System bildete und wie der Peruaner einen Treffer zum verdienten Sieg beisteuerte. «Die Gladbacher waren schon ein bisschen durcheinander», meinte Pizarro.

Auch Thomas Eichin freute sich über die erste Viertelfinalteilnahme seit sechs Jahren, doch noch wichtiger ist ein versöhnlicher Hinrundenabschluss am Wochenende. «Jetzt können wir feiern, aber wir benötigen dringend Punkte, um Ruhe zu haben. Es ist wichtig, dass wir in drei Tagen das Richtige tun», betonte Werders Sportchef und forderte für die Partie beim Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt eine ähnliche Leistung. «Wir fahren mit einem guten Gefühl dorthin», sagte Eichin.

Gegen die personell arg geschwächten Gladbacher wählte der Werder-Trainer die Flucht nach vorn. «Er hat uns immer wieder gesagt, dass wir mutig sein sollen. Und wir haben es diesmal komplett über die 90 Minuten durchgezogen», sagte Kapitän Clemens Fritz nach dem überraschenden Sieg.

Neben Pizarro und Ujah trafen auch Jannik Vestergaard und erstmals überhaupt der junge Janek Sternberg. «Das war natürlich ein geiles Gefühl», sagte der Linksverteidiger. «Wir waren immer dran und haben Gladbach keinen Platz zum Spielen gelassen.» Der Trainer war mit der Vorstellung seiner Truppe hochzufrieden. «Heute hat jeder seine Aufgabe gut gelöst.»

Pizarro, der 90 Minuten auf dem Feld stand, erklärte das Erfolgsgeheimnis. «Wir haben es heute total anders gemacht als sonst. Wir haben auf dem Platz auch viel gesprochen, vorher war nicht so viel Kommunikation», erklärte der 37-Jährige. Abwehrchef Vestergaard richtete den Blick gleich wieder nach vorn. «Wir müssen das positive Ergebnis jetzt mitnehmen und darauf aufbauen. Wir haben jetzt ein wichtiges Auswärtsspiel, in dem wir punkten müssen.» Das weiß auch Skripnik: «Das ist ein Mini-Finale für uns. Wir müssen an uns glauben und unsere Stärken zeigen».

Tweed von Pizarro

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