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    Frostiges Football-Fest: Steelers gegen Packers

    Das Endspiel der National Football-League (NFL) wird zum Wetter-Wirrwarr. In Dallas herrschen vor dem Super Bowl zwischen den Green Bay Packers und den Pittsburgh Steelers unerwartete Tiefsttemperaturen. Schulen blieben geschlossen, Glatteis legte den Straßen- und Flugverkehr lahm.

    Mittelpunkt
    Quaterback Aaron Rodgers will mit den Green Bay Packers den vierten Titel bescheren.

    Die Fans fiebern nicht, sondern zittern dem Showdown zwischen den Traditionsvereinen entgegen. «Sorry, wir haben unser Wetter mitgebracht», meinte der dennoch gut gelaunte Packers-Coach Mike McCarthy. Das Team aus dem Bundesstaat Wisconsin, das erstmals seit 1998 wieder um Amerikas begehrteste Sport-Trophäe spielt, ist Anfang Februar ebenso klirrende Kälte gewohnt, wie die Profis der Steelers. Die «Men of steel» (Männer aus Stahl) wie die «Sports Illustrated» treffend titelte, gelten als leichter Favorit. Rekordmeister Pittsburgh hat bereits sechs Super Bowl-Siege und den US-Präsidenten auf seiner Seite. «Ich habe ein wenig Sympathie für die Steelers», ließ sich der um Neutralität bemühte Barack Obama entlocken.

    Auch Basketball-Superstar Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks glaubt an Pittsburgh. «Ich würde mich zwar sehr für Spielmacher Aaron Rodgers und die Packers freuen, aber ich glaube nicht, dass sie eine Chance haben gegen die Defensive der Steelers», meinte Nowitzki. Ob er selbst einer der erwarteten 110 000 Zuschauer (Super Bowl-Rekord) im Cowboys-Stadium sein werde, sei aufgrund des NBA-Spielplans noch unklar. «Ein Ticket würde ich wohl noch bekommen, hier in meiner Heimatstadt», betonte der 32-Jährige.

    Im Fokus stehen vor allem die Quarterbacks. Aaron Rodgers will sich mit einem Erfolg in die Liste der namhaften Packers-Spielmacher wie Bart Starr und Brett Favre einreihen. Mit Starr gewann Green Bay 1967 und 1968 die ersten beiden Super Bowls, Favre führte sie 1997 zum Titel. Jetzt möchte Rodgers die Vince-Lombardi-Trophy - benannt nach dem Packers-Erfolgscoach der 60er-Jahre - in ihre Heimat bringen. «Pittsburgh hat sie sechsmal gewonnen, wir erst dreimal. Aber Green Bay heißt nicht umsonst Titel-Town», meinte der 27-jährige Rodgers.

    Pittsburghs Quarterback Ben Roethlisberger ist zwar nur ein Jahr älter als er, in Sachen Endspiel jedoch bereits gestählt. 2006 und 2009 holte er mit den Steelers die Meisterschaft und wird seitdem landesweit nur «Big Ben» genannt. Bei einem weiteren Super Bowl-Sieg würde er als fünfter NFL-Quarterback in den illustren Club der «Triple-Champs» eintreten. Die bisherigen Mitglieder Tom Brady, Joe Montana, Terry Bradshaw und Troy Aikman gelten als das «Who is Who» des American Footballs.

    Für Roethlisberger geht es nicht nur um Ruhm, sondern auch um Reputation. Wegen sexueller Belästigung einer 20-Jährigen war er im Sommer von NFL-Boss Roger Goodell für sechs Spiele gesperrt worden. Die Strafe wurde später auf vier Spiele reduziert. «Ich will immer gewinnen und ich habe die Chance, zu gewinnen. Dass ist das Einzige, was für mich zählt», so Roethlisberger.

    Für zahlreiche Fans hat derweil die Anreise Priorität. Viele stecken noch auf den Flughäfen in Milwaukee und Pittsburgh fest, wo durch den Schneesturm der vergangenen Tage Hunderte Flüge gestrichen wurden. In Dallas sind für Sonntag neun Grad Celsius vorhergesagt. Zu Spielbeginn soll es sich dann auf Temperaturen um den Gefrierpunkt abkühlen. Und weil weder Green Bay noch Pittsburgh über Cheerleader verfügen, bleibt sogar die ansehnliche Unterstützung am Spielfeldrand aus. Es droht ein frostiges Football-Fest.

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