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    Augsburg

    Freudensprünge der Panther nach DEL-Finaleinzug

    Die Eishockey-Begeisterung in Augsburg ist auf dem Höhepunkt: Die Panther-Fans machten nach dem erstmaligen Final-Einzug des Traditionsclubs Freudensprünge, Trainer und Spieler wollen nach dem 3:2 über den EHC Wolfsburg nun den ganz großen Coup.

    Erleichtert
    Die Augsburger Collins (l) und Chartier (M) jubeln nach dem Treffer zum 3:1.

    Torgarant
    Der Augsburger Christian Chartier freut sich nach seinem Siegtreffer.

    Trainer Larry Mitchell gönnte seinen Akteuren nach dem entscheidenden Sieg im vierten Playoff-Halbfinale eine Atempause. «Ab Sonntag geht es wieder an die Arbeit», kündigte Mitchell an, «die Hannoveraner sind der nächste schwere Gegner. Wir wissen, dass es alles andere als leicht wird. Wir wollen noch eine Serie hier spielen und gewinnen.» Vom 20. April an will das Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey-Liga nun im Duell der Endspiel-Neulinge gegen die Hannover Scorpions den ersten Meistertitel in die Fuggerstadt holen.

    Ausgleich
    Der Puck schlägt zum 1:1 im Tor von Wolfsburgs Torhüter Jochen Reimer ein.

    Wer DEL-Rekordmeister Adler Mannheim, Titelverteidiger Eisbären Berlin und den letztjährigen Pokalsieger Wolfsburg ausgeschaltet hat, braucht auch vor Hannover keine Angst zu haben. Der Vorrunden-Achte, der mit knapp dreieinhalb Millionen Euro den kleinsten Etat aller 15 DEL-Clubs zur Verfügung hat, ist das Sensationsteam der Playoffs und stellt sogar den unerwarteten Endspiel-Einzug der Hannoveraner mit Trainer-Altmeister Hans Zach in den Schatten.

    Erfolgreich
    Augsburgs Trainer Larry Mitchell freut sich über den Finaleinzug.

    Neben der Begeisterung um die Fußballer des FC Augsburg, die mit dem 2:0 über den MSV Duisburg die Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg wahrten, werden auch die Panther durch ihre Fans zu nie für möglich gehaltenen Höchstleistungen angetrieben. 7100 Zuschauer im diesmal nicht ganz ausverkauften und teilweise noch offenen Curt-Frenzel-Stadion trieben ihre Lieblinge in der dramatischen Schlussphase an, als Wolfsburg nach dem Anschlusstreffer von Kai Hospelt auf die Verlängerung drängte.

    Nach der erlösenden Schlusssirene stimmten die Fans sofort «Finale, oooh, Finale, oooh!» an. «Ich freue mich, dass ich ein Teil dieser großen Euphorie bin», sagte der strahlende Mitchell, dessen Mannschaft zu einem großen Teil nach der Saison auseinandergehen wird. Die meisten Nordamerikaner haben für mehr Geld schon bei anderen Vereinen Verträge unterschrieben. Nationaltorwart Dennis Endras, einer der Garanten für den Durchmarsch in die Endspiele, hat dagegen in Augsburg verlängert.

    Zumindest mit Nationalspieler Hospelt, dem er Schauspielerei vorgeworfen hatte, söhnte sich Mitchell noch auf dem Eis aus. Einen Handschlag mit Wolfsburgs Trainer Toni Krinner gab es dagegen nicht. «Er hat seinen wahren Charakter gezeigt», meinte Mitchell. Krinner behauptete dagegen, beide hätten die Hände unten gelassen. Der Coach hätte sich gern mit einem Meistertitel nach Hannover verabschiedet, wo er Zach zur neuen Saison ablösen wird.

    Auch in der Mannschaft war die Enttäuschung enorm und der Frust über die Schiedsrichter bei 18:4-Strafminuten groß. «Seien wir mal ehrlich. Die Chance war noch nie so riesig, ins Finale zu kommen oder sogar Meister zu werden», erklärte Stürmer Andreas Morczinietz.

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