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    Frauen-Bundesliga: Neuer Modus, neue Spitzenkräfte

    Mit einem neuen Spielmodus und vielen neuen Gesichtern startet die Handball-Bundesliga der Frauen in die Saison. Für Dago Leukefeld ist die Sache klar: Der neue deutsche Handball-Meister der Frauen wird erneut der Thüringer HC sein.

    Seriensieger
    Die Spielerinnen des Thüringer HC sind in der neuen Saison erneut Titelfavorit.
    Foto: Mario Gentzel - DPA

    «Es gibt mit dem THC einen absoluten Überflieger in der Liga, der eigentlich kein Spiel verlieren sollte und in der Champions League weit vorne landen kann», sagte der ehemalige Frauen-Bundestrainer. Leukefeld trifft gleich am ersten Spieltag auf seinen ehemaligen Arbeitgeber aus Thüringen. Mit Aufsteiger SG BBM Bietigheim kehrt der 50-jährige nach längerer Abstinenz in die deutsche Eliteliga zurück.

    Neu im Oberhaus ist auch Thomas Oerneborg, Trainer des THC-Erzrivalen HC Leipzig. Der Däne will den einstigen Titelhamster, der nun im Schatten des THC steht, wieder ganz nach oben führen. «In Leipzig bricht nun eine neue Ära an. Mit diesem Team ist alles möglich. Wenn wir unsere beste Leistung zeigen, schlagen wir jedes Team», meinte Oerneborg. Er erwartet einen Zweikampf mit dem Double-Gewinner. Und der ist bestens vorbereitet. «Wir haben die stärkste Mannschaft, die jemals beim THC gespielt hat», meinte Manager Maik Schenk. Herbert Müller hat zwar offiziell keine Titelpflicht ausgerufen. Wer den ehrgeizigen Coach aber kennt, weiß um seine Ambitionen: «Wir werden nichts freiwillig hergeben.»

    Leipzig kann bei seinem Unterfangen auf die wurfgewaltige Susann Müller bauen. Die Nationalspielerin kehrte nach drei Jahren in die Messestadt zurück. Prominenteste Verstärkung beim THC ist die spanische Auswahlakteurin Alexandrina Barbosa, die zehn Jahre in Serie in der Champions League gespielt hat. Bundesliga-Rückkehrerinnen sind auch Anna Loerper, die von Holstebro nach Oldenburg wechselte und Nationalspielerin Angie Geschke. Sie zog es von den Vipers Kristiansand zu Bayer Leverkusen. Der Buxtehuder SV verpflichtete die schwedische Nationalspielerin Ulrika Agren.

    «Ich finde es toll, dass solche Kaliber nach Deutschland gekommen sind. Es wertet die Bundesliga auf und wird noch mehr Zuschauer anlocken», sagte Müller. Nach Angaben von Liga-Sprecher Christian Ciemalla war die Bundesliga in der vergangenen Saison die zuschauerstärkste Frauenhandball-Liga der Welt. Nicht mehr dabei ist der Traditionsclub FHC Frankfurt/Oder, der im Juli Insolvenz anmelden musste und erstmals seit knapp 40 Jahren nicht mehr erstklassig ist. Um trotzdem zwölf Teams zu haben, wurde Absteiger DJK/MJC Trier zurückgeholt. Aufsteiger ist zudem noch die HSG Bensheim/Auerbach.

    Veränderungen gibt es nach fast zehn Jahren auch im Spielmodus. Wurde der Meister bisher in Playoffs ermittelt, entscheidet sich der Titelkampf nun in der sogenannten Meisterrunde - und für die qualifizieren sich die ersten sechs Teams. Die Punkte der Hauptrunde bleiben bestehen, der Champion wird in Hin- und Rückrunde ausgespielt.

    Die Plätze sieben bis zwölf ermitteln den Absteiger. Doch nur ein Team muss am Ende den Weg in die 2. Bundesliga antreten, denn die höchste Spielklasse wird 2014/2015 von zwölf auf vierzehn Teams aufgestockt. Auch der Modus ist dann erneut ein anderer, der Meister steht nach Hin- und Rückrunde fest. «Hintergrund dieser Entscheidung war die Motivation, für die Nationalspielerinnen eine Überbelastung zu vermeiden», erklärte der Liga-Vorsitzende Bernd Dugall.

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