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    Frankfurt/Main

    Frankfurt: Skibbe wirft Amanatidis aus Mannschaft

    Paukenschlag bei Eintracht Frankfurt: Michael Skibbe hat Ex-Kapitän Ioannis Amanatidis aus der Mannschaft geworfen. «Amanatidis spielt keine Rolle mehr bei Michael Skibbe», sagte der Trainer des Tabellenzehnten überraschend - und musste wenig später zurückrudern.

    Degradiert
    Ioannis Amanatidis wurde aus der Frankfurter Mannschaft geschmissen.

    Skibbe und der griechische Stürmer hatten sich seit Tagen über die Medien ein verbales Scharmützel geliefert, wo es um die Fitness von Amanatidis ging - nicht die erste Auseinandersetzung zwischen den beiden Platzhirschen des hessischen Fußball-Bundesligisten.

    Der Eintracht-Coach war bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Commerzbank- Arena sichtlich angefressen und wies weitere Fragen nach Amanatidis brüsk zurück: «Gibt es noch andere Themen? Sonst gehe ich jetzt zum Training.» Der 45-Jährige erklärte nur, dass Amanatidis dennoch trainieren werde und wiederholte: «Er spielt keine Rolle mehr in meinen Planungen.»

    Dies hat Skibbe Amanatidis vor dem Training, so der ins Abseits geratene Profi, «kurz mitgeteilt». Der Spieler selbst reagierte sichtlich gelassen auf die Entscheidung seines Vorgesetzten: «Ich habe mich noch niemals so wohl gefühlt wie jetzt», meinte er.

    Amanatidis wusste wohl schon, dass Skibbes Reaktion beim Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen nicht so gut angekommen war und der Trainer seine resolute Sanktion einschränken musste.

    In einer Pressemitteilung der Eintracht noch am späten Nachmittag hieß es plötzlich, dass Amanatidis «zurzeit» in den sportlichen Überlegungen des Trainers keine Rolle spiele. Und: «Michael Skibbe schloss jedoch nicht aus, dass der Eintracht-Stürmer bei veränderter Situation wieder Mitglied der Mannschaft werden könne.»

    Skibbe hatte das Reservistendasein des Angreifers mit mangelnder Belastbarkeit, Fitness und Schnelligkeit im Training begründet, was Amanatidis vehement zurückwies: «Diese Ausreden kann er sein lassen. Das war vielleicht zu Saisonbeginn so, aber jetzt bin ich fit und habe keine Trainingseinheit ausgelassen», sagte er daraufhin. Skibbes Aussagen seien «schlichtweg falsch». Offen gestand der 29 Jahre alte Profi: «Ich habe mit dem Trainer nichts zu tun. Aber wir müssen ja auch nicht befreundet sein. Jeder soll seinen Job machen.»

    Skibbe hatte vor eineinhalb Jahren Amanatidis als Kapitän abgesetzt. In der vergangenen Saison war der Grieche lange wegen einer Knieoperation ausgefallen. In dieser Runde stand der Angreifer, der bei den Fans hohes Ansehen genießt und als Identifikationsfigur in Frankfurt gilt, nur 345 Minuten auf dem Platz. Bereits im November hatte er das «fehlende Leistungsprinzip» bei der Eintracht angeprangert.

    Amanatidis hatte bei seiner Kritik immer betont, dass es ihm nicht um einen Vereinswechsel gehe oder darum, an der Vormachtstellung seines erfolgreichen Landsmannes Theofanis Gekas (14 Tore) zu rütteln. Der Vertrag des einstigen Torjägers, der seit 2005 bei der Eintracht ist, läuft noch bis zum 30. Juni 2012. Bruchhagen forderte laut Pressemitteilung den Profi «über dessen Berater Dirk Lips» dazu auf, jegliche Äußerung in der Öffentlichkeit zu seiner sportlichen Situation und über seinen Vorgesetzten Michael Skibbe zu unterlassen.

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