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Flensburg sichert Platz drei – Löwen Vierter

dpa

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt bleibt weiter im Rennen um einen Champions-League-Startplatz. Die Norddeutschen erfüllten am 30. Spieltag ihre Pflichtaufgabe beim abstiegsbedrohten TSV Dormagen mit 30:26 (15:11).

Damit festigten die Flensburger dank des 23. Saisonsieges Tabellenplatz drei, der in der kommenden Saison zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt. Im Verfolgerduell setzten sich die Rhein-Neckar Löwen zu Hause souverän gegen Frisch Auf Göppingen mit 34:27 (17:11) durch und zogen in der Tabelle an den Gästen vorbei auf Platz vier. Auf Flensburg haben die Mannheimer aber nach wie vor drei Punkte Rückstand.

Im Kampf gegen den Abstieg erkämpfte sich GWD Minden daheim gegen den TSV Hannover-Burgdorf ein 27:27 (13:14) und gab die Rote Laterne des Tabellenletzten an die HSG Düsseldorf ab. Die Rheinländer müssen nach dem 25:32 (13:16) bei HBW Balingen-Weilstetten vier Spieltage vor dem Saisonende ebenfalls weiter um den Klassenverbleib bangen. Hannover sah fünf Minuten vor dem Ende bei einer Drei-Tore- Führung schon wie der Sieger aus, doch Moritz Schäpsmeier markierte 18 Sekunden vor Abpfiff den Treffer zum Remis. MT Melsungen behielt gegen den SC Magdeburg mit 34:30 (16:10) die Oberhand.

Flensburg lag, angeführt von den siebenfachen Torschützen Oscar Carlen und Anders Eggert, von Beginn an in Front. Konsequent bauten die Gäste ihre Führung aus. Doch nach dem 27:19 (50.) schlich sich der Schlendrian ein und im Gefühl des sicheren Sieges vergaben die Flensburger die Chance, etwas für ihr Torverhältnis zu tun.

Die Löwen zeigten sich im Gegensatz zur 25:32-Pleite in Flensburg und ihrem schwachen Auftreten wesentlich verbessert. Göppingen konnte nur in der Anfangsphase mithalten, dann hatten die Mannheimer das Geschehen und den Gegner unter Kontrolle. Beste Löwen-Werfer waren Nationalspieler Uwe Gensheimer (9/1) und der polnische Auswahl-Akteur Karol Bielecki (7). Ihr Teamkollege Nikola Manojlovic sah in der 54. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte. «Ich bin froh, dass wir die Kurve gekriegt haben. Ich bin überrascht, wie die Mannschaft zurückgekommen ist», sagte Löwen-Manager Thorsten Storm.

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