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    Las Vegas

    Entsetzen über Tod von Indycar-Rennfahrer Wheldon

    Weltweite Trauer, Wut und Entsetzen: Der tragische Unfalltod des britischen Indycar-Rennfahrers Dan Wheldon hat den Motorsport geschockt. Der 33-Jährige wurde beim Finale der Indycar-300-Serie in Las Vegas in eine Massenkarambolage von 15 Rennwagen verwickelt.

    Wheldons Auto schoss in die Luft, flog über einen anderen Wagen hinweg in den Fangzaun und fing sofort Feuer. Wheldon starb wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Söhne. «Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie», sagte Indycar-Geschäftsführer Randy Bernard.

    Die Horror-Bilder sorgten auch in der Formel 1, wo der zweimalige Gewinner des Klassikers Indy 500 viele Freunde hatte, für tiefe Betroffenheit. «Ich habe heute Morgen von dem schrecklichen Unfall erfahren, bei dem Dan Wheldon gestorben ist, und wenn man so etwas erfährt, ist man einfach nur schockiert und fassungslos», schrieb Rekordweltmeister Michael Schumacher auf seiner Homepage, «ich wünsche seiner Familie jetzt ganz viel Kraft».

    An der Rennstrecke reagierten die Fahrer angesichts des Crashs, bei dem drei weitere Piloten verletzt wurden, ebenfalls entsetzt. «Im Moment bin ich wie gelähmt und sprachlos. In der einen Minute scherzen wir in der Fahrervorstellung herum und in der nächsten ist er tot», sagte der Indycar-Sieger und Wheldons früherer Teamkollege Dario Franchitti aus Schottland, der immer wieder in Weinkrämpfe verfiel. Die Fahrer waren zwei Stunden nach dem Unfall über Wheldons Tod informiert worden. Das Rennen wurde daraufhin nicht fortgesetzt. Anschließend drehten die Piloten im Oval fünf Ehrenrunden für Wheldon.

    Aus der Formel 1 gedachten besonders die britischen Sportler ihrem Renn-Kollegen. «Ich habe so viele gute Erinnerungen an Dan aus den frühen 90er Jahren. Er war ein wahrer Kämpfer. Wir haben eine Legende unseres Sports verloren, aber auch einen tollen Menschen», twitterte McLaren-Pilot Jenson Button. Auch dessen Teamkollege Lewis Hamilton zeigte sich bestürzt: «Das ist ein extrem trauriger Tag. Das ist ein tragischer Verlust in so einem jungen Alter. Mein Herz ist in dieser extrem schwierigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden.»

    Zahlreiche heutige Fahrer der Motorsport-Königsklasse waren Wheldon zu Beginn ihrer Karriere begegnet. Der australische Red-Bull-Teamkollege von Weltmeister Sebastian Vettel, Mark Webber, twitterte: «Ruhe in Frieden.» Und Rubens Barrichello schrieb: «Ich werde mich immer an die wunderschönen Zeiten erinnern, als wir in Brasilien Kart gefahren sind, mein Freund.»

    Die Formel 1 ist glücklicherweise seit den tragischen Unfällen der brasilianischen Motorsport-Legende Ayrton Senna und des Österreichers Roland Ratzenberger 1994 in Imola von Todesfällen verschont geblieben. Das Schicksal Wheldons ließ aber auch Schumacher nachdenklich werden. «Wir reden uns ja immer alle ein, dass der Motorsport heutzutage so sicher ist, dass kein Mensch mehr sein Leben lassen muss, aber leider ist das eben doch noch immer Wunschdenken», sagte der 42-Jährige.

    In der Indycar-Serie war zuletzt 2006 der Amerikaner Paul Dana ums Leben gekommen. Im Training im Oval von Las Vegas waren nun vor dem Crash Geschwindigkeiten von bis zu 360 Kilometern pro Stunde erzielt worden. Deshalb hatten die Fahrer bereits im Vorfeld des Rennens Bedenken geäußert. «Es war wie in einem brutalen Film. Auf der ganzen Fahrbahn lagen Trümmerteile, man konnte den Rauch riechen, die Rauchschwaden vom Auto aufsteigen sehen und es war ein Feuerklotz, um den wir herumgefahren sind», sagte Rennkollegin Danica Patrick. «Es gibt dafür keine Worte. Ich bin wie viele andere am Boden zerstört.

    Car-Crash in Las Vegas - Indycar-Rennfahrer Wheldon stirbt
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