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    Drei Fehlversuche: Demut verpatzt wieder Vorkampf

    Mit hängendem Kopf schlich Katja Demut aus dem Stadion. In ihrem Kopf drin, sagte sie, herrsche nur noch «Chaos». Die deutsche Dreisprung-Meisterin ist bei der Leichtathletik-EM in Barcelona überraschend in der Qualifikation gescheitert.

    Mit den drei Fehlversuchen passierte ihr auch noch ein ähnliches Missgeschick wie vor einem Jahr in Berlin. Bei der WM hatte sie den Vorkampf mit zwei ungültigen Sprüngen und einem für ihre Verhältnisse indiskutablen Satz über 11,38 Meter verpatzt. «Ich fühle mich beschissen und bin einfach nur tief enttäuscht», sagte Demut.

    Bei ihren ersten beiden Versuchen war sie übergetreten. Das setzte sie vor dem dritten und letzten so unter Druck, dass sie ihn während des Anlaufs abbrach. «Woran es lag, weiß ich auch nicht», sagte die 26-Jährige. Denn eigentlich war sie in guter Verfassung nach Barcelona gereist. In Braunschweig hatte Demut anderthalb Wochen zuvor ihren fünften deutschen Meistertitel gewonnen. Ihre Saisonbestleistung von 14,31 Metern hätte locker für einen Platz im EM-Finale gereicht.

    In dieser Form liegt auch der große Unterschied zwischen ihrer Situation in Barcelona und der vor einem Jahr in Berlin. «Damals war ich auch enttäuscht. Aber ich war im Vorfeld nicht so 100-prozentig sicher wie diesmal», erzählte die Jenaerin. «Ich war sehr konstant in dieser Saison und habe mich sehr auf den Wettkampf gefreut.» National ist sie nahezu konkurrenzlos. International ist sie den Nachweis ihrer Qualitäten damit aber erneut schuldig geblieben.

    Als ob sie es geahnt hätte, antwortete Demut in der Mannschaftsbroschüre des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf die Frage, was sie denn bei der EM erreichen wolle: «Die Qualifikation überstehen und dann ist im Finale alles möglich.» Vielleicht hilft ihr in den kommenden Monaten ihr dort ebenfalls abgedrucktes Motto: «Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.»

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