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Leipzig

Die EM ist das Ziel: DHB-Frauen wieder gegen Ungarn

dpa

Die Länderspiel-Premiere dieses Jahres ist für die deutschen Handball-Frauen gleich eine Bewährungsprobe. 101 Tage nach der WM-Blamage mit Platz 17 und Olympia-Aus will das Team von Bundestrainer Heine Jensen den Grundstein für die EM-Teilnahme in den Niederlanden legen.

Bundestrainer
Bundestrainer Heine Jensen bekommt Unterstützung von Maik Nowak.
Foto: Marius Becker – DPA

Gegner am Donnerstag in Nyiregyhaza ist ausgerechnet Ungarn – den Olympia-Vierten hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auf dem Weg zur vorjährigen WM ausgeschaltet. «Das ist ein guter Gegner und der wird alles dafür tun, um sich zu revanchieren», sagte Jensen der Nachrichtenagentur dpa.

Die Reise nach Ungarn trat der Däne mit seinem neuen Co-Trainer Maik Nowak an. «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Maik», sagte der Däne, «er ist ein guter Trainer. Die Qualität stimmt.» Der 47-jährige Sportlehrer Nowak wird zudem Leistungssportkoordinator für den weiblichen Nachwuchs im DHB. Wie Jensen hatte er den Bundesligisten HC Leipzig betreut und den Club dreimal zum deutschen Meistertitel und zweimal zum DHB-Pokalsieg geführt. Derzeit ist Nowak Trainer des Männer-Drittligisten EHV Aue und peilt die Rückkehr in die 2. Bundesliga an.

Der DHB hat damit im weiblichen Bereich seine Personalrochade abgeschlossen, die vor Jahresfrist mit dem Amtsantritt von Jensen als Nachfolger des seinerzeit erkrankten Rainer Osmann begonnen hatte. Der Däne hingegen setzt bei seiner Mannschaft weiter auf einen schleichenden Umbau. Nicht mehr dabei sind die zurückgetretenen Nadine Krause, Sabine Englert und Mandy Hering sowie Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack und Sabrina Richter.

Stattdessen rücken gegen Ungarn Debütantin Kim Birke (Oldenburg), die unerfahrene Marlene Zapf (Leverkusen) sowie nach fünf Jahren Auswahlpause Angie Geschke (Oldenburg) ins Team. «Ich denke, sie sind bereit, den Druck auszuhalten», sagte Jensen voller Vertrauen und fügte an: «Wir freuen uns auf dieses Spiel.»

Der Däne hofft auf einen Lernprozess seiner Spielerinnen, mit Druck umgehen zu können. «Wir haben immer Druck, denn wir wollen besser werden, um zur Weltspitze zu gehören. Wir suchen die Konstanz», sagte Jensen, «wir müssen Erfahrung bekommen.» Dies habe seinem Team wohl bei der WM gefehlt. Das Spiel gegen die Ungarinnen soll nun der erste Gradmesser für Fortschritte sein. «Wir gehen da rein, um zwei Punkte zu holen. Unser Ziel sind die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien und die Heim-WM 2017. Bis dahin wollen wir jedes Großereignis mitnehmen.»

Deutschland und Ungarn sind in der Gruppe 1 in jeweils zwei Partien ungeschlagen. Das Rückspiel findet am Sonntag in Trier statt. Ende Mai und Anfang Juni folgen für die DHB-Auswahl die abschließenden Gruppenspiele gegen Weißrussland und Aserbaidschan. Die ersten beiden Mannschaften qualifizieren sich für die EM in den Niederlanden vom 2. bis 16. Dezember.

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