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    Diamond League: Heißer Start für Storl in Doha

    Südtirol, Chemnitz, Diamond-League-Start in Doha, Nachtflug nach Berlin, Werfertag in Halle: Für Punkte, Dollars und seine treuen Fans nimmt Kugelstoß-Weltmeister David Storl echten Reisestress in Kauf.

    Kraftpaket
    Kugelstoßer David Storl in Aktion.
    Foto: Sven Hoppe - dpa

    Den Flieger darf der 24-Jährige auf seiner Dienstreise aber nicht verpassen. Am Freitag steigt der Sachse um 16.40 Uhr (MESZ) beim ersten Meeting der Diamanten-Liga in den Ring, gut 21 Stunden später will er zum Heimspiel schon wieder antreten. «Deutlich über 21 Meter» soll die Kugel in der Wüste fliegen, der für den SC DHfK Leipzig startende Chemnitzer ist optimistisch, denn das 14-tägige Trainingscamp in Latsch/Südtirol «lief richtig gut».

    Reise-Weltmeister Storl? «Kein Problem: Mein Flieger landet am Sonnabend um 7.00 Uhr in Berlin. Das schaffe ich bis Halle - und dann kann ich endlich mal gegen Thomas Schmitt antreten.» Der zwei Jahre ältere Physikstudent aus Köln hatte die Kugel im März auf die Weltklasseweite von 21,35 Meter gewuchtet.

    Beim ersten von 14 Meetings auf drei Kontinenten starten neben Storl sechs weitere deutsche Leichtathleten, am Sonntag tritt in Shanghai ein DLV-Sextett an. Nach 623 Tagen Babypause feiert Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll in China ihr Comeback, auch Stabhochspringerin Silke Spiegelburg will nach elfmonatiger Verletzungspause wieder abheben. Speerwerfer Thomas Röhler, im vorigen Jahr einziger Disziplin-Gesamtsieger der Premium-Serie, ist in Doha dabei. «Die Form ist gut, ich bin verletzungsfrei durch den Winter gekommen», sagte der Mann aus Jena.

    Weite Würfe und schnelle Sprints können die deutschen Leichtathletik-Fans nun wieder im Fernsehen verfolgen, wenn auch nicht im Free-TV: Zwei Jahre haben sie in die Röhre geguckt, nun übertragt Eurosport 2 wieder alle 14 Meetings live. «Das ist natürlich klasse», meinte Obergföll, «davon können wir nur profitieren.»

    Bewegte Bilder gibt's dann auch wieder von Usain Bolt. Der schnellste Mann der Welt aus Jamaika plant Starts in New York (13. Juni), Paris (4. Juli) und Lausanne (9. Juli). «Wir haben das Glück, dass wir in diesem Jahr wieder so einen Superstar dabei haben. Aber auch ohne ihn bieten wir ein gutes Produkt», sagte Petr Stastny, Koordinator und Finanzchef der Diamond League, der Deutschen Presse-Agentur. Für eine Sprint-Show à la Bolt ist aber auch Justin Gatlin gut: Der Amerikaner hat im Vorjahr alle seine 18 Einzelrennen über 100 und 200 Meter gewonnen.

    Bolts bis dato letzter Auftritt in der Diamanten-Liga liegt lange zurück: Am 6. September 2013 gewann der Olympiasieger in Brüssel die 100 Meter, 2014 nahm er eine Auszeit. Im WM-Jahr 2015 ist der wichtigste Stadionfüller und Quotenbringer wieder da. Ansonsten ändert sich nicht viel im sechsten Jahr der Diamond League: Erneut warten acht Millionen US-Dollar an Preisgeldern auf die Protagonisten, Meetings und Modus bleiben gleich; so kassiert ein Einzelsieger jeweils 10 000 Dollar (8950 Euro).

    Stastny und sein Team sind offen für Veränderungen. «Dass das jetzt fünf Jahre, bis Ende 2019, so bleibt, kann sich heute niemand so richtig vorstellen», meinte der Tscheche. «Wir können und wollen uns ständig verbessern. Wir lehnen uns nicht zurück und warten auf Ende 2019.» Von beiden diesjährigen Kandidaten für das Präsidenten-Amt im Weltverband IAAF - Sebastian Coe und Sergej Bubka - «werden Reformen für unseren Sport Leichtathletik angemahnt».

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