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    Deutsche Biathleten mit der Staffel auf Rang drei

    Gemeinsam sind die deutschen Biathlon-Männer stark: Im ersten Staffelrennen der Saison gab es den ersten Podestplatz.

    Startläufer
    Erik Lesser (3/1)hat bei der Staffel einen guten Start.
    Foto: Antonio Bat - dpa

    Pokljuka (dpa). Die deutschen Biathleten sind zum Abschluss des Weltcups im slowenischen Pokljuka mit der Staffel auf Rang drei gelaufen.

    Übergabe
    Als Neunter übergibt Erik Lesser an Matthias Dorfer (r).
    Foto: Antonio Bat - dpa

    Erik Lesser, Matthias Dorfer, Benedikt Doll und Simon Schempp mussten sich nach 4 x 7,5 Kilometern nur Frankreich mit dem überragenden Martin Fourcade und Olympiasieger Russland geschlagen geben. Insgesamt leistete sich das deutsche Quartett im ersten Saison-Staffelrennen elf Nachlader und hatte 21,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Zu Rang zwei fehlten dem Team von Bundestrainer Mark Kirchner 5,8 Sekunden.

    Debütant
    Auf der Strecke verliert Matthias Dorfer nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen wieder etwas Zeit.
    Foto: Antonio Bat - dpa

    Lesser erwischte keinen guten Start und übergab nach insgesamt fünf Nachladern nur als Neunter mit einem Rückstand von 34 Sekunden auf Dorfer. Der Weltcup-Debütant war für den leicht angeschlagenen Arnd Peiffer ins Team gerutscht und behielt bei seinen zwei schnellen, fehlerfreien Schießeinlagen die Nerven. Auf der Strecke verlor er aber Zeit und schickte Doll mit 54 Sekunden Rückstand auf die Spitze als Achter ins Rennen. „Ich habe vor Aufregung schlecht geschlafen, aber im Rennen war ich nicht mehr nervös“, sagte Dorfer.

    Liegend Anschlag
    Benedikt Doll brachte sein Team nach seinem nicht fehlerfreien Schießen mit einer phänomenalen Runde wieder nach vorn.
    Foto: Antonio Bat - dpa

    Doll kam am Schießstand mit fünf Nachladern zwar nicht fehlerfrei durch. Aber dank einer phänomenalen Schlussrunde brachte er sein Team auf Rang zwei (+ 20,5 Sekunden). „Ich hab viel riskiert und war heute ganz schön am Limit“, sagte Doll dem ZDF. Schempp musste danach noch den Russen Anton Schipulin vorbeiziehen lassen.

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