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Gelsenkirchen

Dank Huntelaars Dreier: Schalke im Achtelfinale

dpa

Der FC Schalke 04 erreichte erst nach einem Zittersieg über Viktoria Pilsen das Achtelfinale im Europacup. Eine Woche nach dem 1:1 bei den Tschechen gewannen die Gelsenkirchener erst nach Überstunden mit 3:1 (1:1, 1:0).

Ende gut
Der FC Schalke 04 hat Viktoria Pilsen am Ende doch aus dem Turnier geworfen.
Foto: Friso Gentsch – DPA

Vollstrecker
Klaas Jan Huntelaar (M) jubelt mit Passgeber Julian Draxler (r) und Christian Fuchs.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Torjäger Klaas Jan Huntelaar hat mit seinen beiden Treffern in der Verlängerung den FC Schalke 04 vor einer Riesenblamage in der Europa League bewahrt. Der «Hunter» traf in der 106. und 120. Minute – er hat nun 13 Europacup-Treffer für die Gelsenkirchener erzielt. Der Niederländer hatte schon nach acht Minuten den Führungstreffer erzielt.

Parade
Schalke-Keeper Timo Hildebrand (l) faustet den Ball vor Pilsens Frantisek Rajtoral weg.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Obwohl der tschechische Meister nach einer Roten Karte gegen Stürmer Marek Bakos nach einer Stunde mit zehn Mann spielen musste, erzielte Verteidiger Frantisek Rajtoral in der 88. Minute noch den Ausgleich.

Kämpfer
Pilsens Frantisek Rajtoral (l) und Julian Draxler jagen dem Ball hinterher.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Huntelaar wurde von den 54 142 Zuschauern in der ausverkauften Veltins Arena für seinen Dreierpack überschwänglich gefeiert. Der Niederländer hatte im 17. Spiel für Schalke auf der europäischen Fußball-Bühne seine Treffer elf bis 13 gemacht. Damit hat er Ebbe Sand als Euro-Rekordtorschütze der «Königsblauen» abgelöst.

Gegenschlag
Frantisek Rajtoral (hinten) erzielt kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleichstreffer.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Huntelaar darf sich nun genau wie sein über weite Strecken der Begegnung arg verärgerter Trainer Huub Stevens auf ein Gastspiel in der Heimat freuen. Die «Knappen» treten im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale zunächst am 8. März bei Twente Enschede an. Jefferson Farfan wird dann gelbgesperrt fehlen. Das Rückspiel steigt eine Woche später.

Nicht begeistert
Schalke-Coach Huub Stevens schaut entgeistert nach dem Ausgleich zur Anzeige.
Foto: Friso Gentsch – DPA

Fast in der Aufstellung der 4:0-Gala in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg hatte Stevens seine Elf auf das Feld geschickt. Lediglich der am vergangenen Samstag gelbgesperrte Kapitän Benedikt Höwedes war für Atsuto Uchida dabei. Und natürlich stand Timo Hildebrand für den verletzten Lars Unnerstall im Tor. Doch ein Fußball-Feuerwerk gab es diesmal nicht.

Stress
David Limbersky (l) von Viktoria Pilsen schimpft nach einem Foul mit Benedikt Höwedes.
Foto: Bernd Thissen – DPA

Im Gegenteil: Die Tschechen, bei denen der gesperrte Kapitän und Spielmacher Pavel Horvath fehlte, kamen besser ins Spiel. Schalke agierte nach der Pause wieder druckvoller, doch letztendlich ohne zwingende Chancen. Spätestens als nach genau einer Stunde Stürmer Bakos nach einer Tätlichkeit an Geburtstagskind Kyriakos Papadopoulos vom Platz gestellt wurde, sprach nichts, aber auch gar nichts mehr für die Gäste aus der Bierstadt.

Doch das Team von Trainer Pavel Vrba, der ein Angebot als tschechischer Nationaltrainer vorliegen hat, gab sich nicht auf. Nach dem Spanier Raul (70.) vergab auch Huntelaar eine gute Möglichkeit kurz vor Schluss der regulären Spielzeit – es wäre die Entscheidung gewesen. Dann brachte Höwedes auf der anderen Seite den Ball nicht weg, Rajtoral war zur Stelle – und es ging in die Verlängerung. Schalke war für seine Überheblichkeit bestraft worden.

Die Hausherren übernahmen wieder das Kommando. Pilsens Keeper Marek Cech parierte einen Huntelaar-Schuss. Auch gegen neun Gästespieler, Vaclav Prochazka musste in der ersten Hälfte der Verlängerung neun Minuten verletzt draußen bleiben und wechseln konnte sein Team nicht mehr, schafften die Schalker trotz guter Chancen kein Tor. Dann kam Huntelaar.

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