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    Coup: Jensen soll Handball-Frauen zur WM bringen

    Jung, dänisch, erfolgreich: Mit dem 34-jährigen Heine Jensen als Bundestrainer geht der Deutsche Handballbund (DHB) bei seiner Frauen-Nationalmannschaft neue Wege.

    Chefcoach
    Heine Jensen ist neuer Bundestrainer der deutschen Handball-Frauen.
    Foto: DPA

    Knapp vier Monate nach dem EM-Debakel mit dem 13. Platz ist dem Verband mit der Verpflichtung des Meistertrainers vom Bundesligisten HC Leipzig als Nachfolger des erkrankten Amtsinhabers Rainer Osmann ein Coup gelungen. Von sofort an ist Jensen als erster ausländischer Frauen-Bundestrainer verantwortlich dafür, das abgestürzte Team zur WM im Dezember in Brasilien und letztlich auch zu den Olympischen Spielen 2012 in London zu bringen. «Heine Jensen ist mit sofortiger Wirkung der für unsere Frauen-Nationalmannschaft allein verantwortliche Mann», erklärte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier.

    Der Dreijahresvertrag beginnt am 1. Juli. Dann übernimmt Jensen offiziell das Amt von Osmann. Doch Jensen beginnt seine Arbeit beim DHB schon früher. Der 60 Jahre alte Osmann steht wegen einer Herzerkrankung bereits seit einigen Wochen nicht mehr zur Verfügung. Der eigentlich bis 2012 laufende Vertrag mit dem Thüringer wird zum 30. Juni in gegenseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.

    «Das ist für mich eine sehr überraschende Entwicklung. Ich freue mich riesig auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und bin unheimlich stolz, dass ich diese Chance erhalte», sagte Jensen, der eigentlich noch bis 2012 in Diensten des HC Leipzig steht. Der Club gibt ihn dennoch frei. «Ich bin sehr dankbar, dass mir der HC Leipzig ermöglicht, diese neue Herausforderung anzunehmen.»

    Heine Jensen steht vor einer kniffligen Aufgabe. Bis zum Saisonende will er mit dem HC Leipzig wenn möglich zum dritten Mal hintereinander Meister werden und so die Champions League erreichen. Außerdem soll er noch den DHB-Pokal holen.

    Parallel zu seinen Vereins-Verpflichtungen ist Jensen auch schon als Bundestrainer gefordert: Vom 21. bis zum 24. April spielt die Nationalmannschaft im saarländischen Völklingen ein Vier-Länder-Turnier gegen Norwegen, Frankreich und Spanien. Dies ist die einzige Chance, die Auswahl auf die Alles-oder-Nichts-Spiele am 4./5. und 11./12. Juni gegen Ungarn um die WM-Teilnahme einzuspielen.

    «Ich werde alles versuchen, damit sich die Nationalmannschaft in eine positive Richtung entwickelt und die WM-Playoffs gegen Ungarn gewinnt. Das Potenzial des deutschen Frauen-Handballs ist riesig», urteilte der Däne. Allgemein wird nun erwartet, dass er sich für die Übergangszeit bis Vertragsbeginn Unterstützung aus der Liga an die Seite holt, um die Nationalmannschaft möglichst gut auf die WM-Playoffs vorzubereiten. Im Gespräch dafür sind Renate Wolf (Leverkusen) und Dirk Leun (Buxtehude).

    «Sowohl seine Leistungen mit dem HC Leipzig als auch seine internationalen Erfahrungen haben den Ausschlag gegeben, dass wir uns für ihn als Nachfolger von Rainer Osmann entschieden haben. Seine Aufgabe wird es auch sein, sich intensiv um die Leistungssportstrukturen im weiblichen Nachwuchs zu kümmern», erklärte Bredemeier. Oberste Priorität aber hat die WM-Qualifikation, weil nur über Brasilien noch die Olympia-Teilnahme geschafft werden kann. Sollte dies misslingen, steht Jensen ein konsequenter Neuaufbau der Nationalmannschaft mit Blick auf Olympia 2016 bevor.

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