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    Kaiserslautern

    Cottbus ärgert Kaiserslautern mit Remis

    Vier Tage nach der Trennung von Franco Foda kam der 1. FC Kaiserslautern daheim gegen Energie Cottbus nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus und verpasste den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga.

    Geklaut
    Die Cottbusser Torschütze Ivica Banovic, Michael Schulze und Mateo Susic ergattern sich auswärts einen Punkt.
    Foto: Uwe Anspach - DPA

    Vor 25 460 Zuschauern gingen die Gäste durch Ivica Banovic (8. Minute, Foulelfmeter) und Marco Stiepermann (45.) zweimal in Führung. Markus Karl (23.) und Simon Zoller (57.) schafften jeweils den Ausgleich für den FCK. Die Hausherren mussten mehr als 80 Minuten in Unterzahl agieren, weil Florian Dick in der siebten Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Interimscoach Oliver Schäfer erwischte damit einen durchwachsenen Einstand.

    «2:2 mit 80 Minuten Unterzahl, da können wir zufrieden sein. Wir haben Moral gezeigt, das war auch ein wichtiges Zeichen für die Fans», sagte Lauterns Marcel Gaus im TV-Sender Sky. Gäste-Coach Rudi Bommer war nicht ganz zufrieden: «Wir haben zwei Tore vorgelegt, da muss man einfach den Sack zumachen.»

    Wie lange Schäfer bei den Pfälzern in der Verantwortung steht, ist noch offen. «Wir möchten uns Zeit lassen», sagte FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz vor der Partie bei «Sport1». Man habe keinen «Zeitdruck», sagte der Europameister von 1996, der zugleich Gespräche mit anderen Kandidaten bestätigte. «Da sind wir dran.» Der entlassene Foda hatte Kuntz zuvor heftig kritisiert und im Interview mit «Sport1.de» fehlenden «Respekt, Stil und Anstand» bei seiner Entlassung bemängelt.

    Nach den turbulenten Tagen rund um die Foda-Entlassung begann auch die Partie gegen Cottbus für den FCK denkbar schlecht. Nach nicht einmal sieben Minuten fanden sich die Hausherren bereits in Unterzahl wieder, nachdem Dick wegen einer Notbremse gegen Marc-André Kruska die Rote Karte gesehen hatte. Banovic verwandelte den fälligen Strafstoß zur Gästeführung.

    Die «Roten Teufel», die auf ihren gesperrten Torjäger Mo Idrissou verzichten mussten, wirkten erst einmal geschockt. Erst nach rund 20 Minuten hatten die Gastgeber den ersten Frust überwunden und kamen durch einen Kopfball von Karl zum Ausgleich. Doch wie aus dem Nichts brachte Stiepermann Cottbus kurz vor der Pause wieder in Führung. Nach dem Seitenwechsel bewies der FCK erneut Moral und kam durch Zoller wieder zum Ausgleich. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

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