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    Chronologie des Falls Caster Semenya

    Der Fall der südafrikanischen 800-Meter-Läuferin Caster Semenya hat die Sportwelt seit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August 2009 in Berlin in Atem gehalten. Eine Chronologie des Geschehens:

    19. August 2009: Unmittelbar vor dem WM-Finale über 800 Meter wird bekannt, dass der Leichtathletik-Weltverband IAAF ein Geschlechtstest für Caster Semenya angeordnet hat. Wegen ihrer männlichen Erscheinung waren Zweifel an ihrem Geschlecht aufgetreten. Die damals 18-jährige Südafrikanerin gewinnt den WM-Titel in 1:55,45 Minuten.

    21. August 2009: Die IAAF teilt mit, dass das Ergebnis des Geschlechts-Tests nicht schnell vorliegen wird. Zugleich betont die IAAF, dass mit der Anordnung des Tests der Athletin kein bewusstes Fehlverhalten vorgeworfen wird. In Afrika protestieren Parteien und Politiker gegen das Vorgehen der IAAF.

    25. August 2009: Südafrikas Frauenministerin Noluthando Mayende- Sibiya versichert bei der Rückkehr Semenyas in die Heimat die Solidarität des ganzen Landes. «Caster, wir stehen hinter Dir! Nieder mit der IAAF!»

    11. September 2009: Laut einem Bericht der australischen Zeitung «Daily Telegraph» ist Semenya ein Zwitter. Die IAAF bestätigt dies nicht. Südafrikas Sportminister Makhenkesi Stofile reagiert empört auf den Bericht. Jeder Versuch, Semenya von Wettkämpfen auszuschließen, würde zum «dritten Weltkrieg» führen, droht er.

    13. September 2009: Im Fall Semenya gerät auch der nationale Leichtathletik-Verband (ASA) in die Kritik. Wie die Zeitung «The Times» berichtet, soll die ASA bei ihr schon am 7. August in Pretoria einen Geschlechtstest veranlasst haben. Dabei soll die Athletin nicht über den Zweck der Untersuchung aufgeklärt worden sein.

    19. September 2009: Die (ASA) bestätigt, bereits vor der WM einen Geschlechtstest bei Semenya vorgenommen zu haben. Außerdem räumt der Verband ein, Empfehlungen seiner eigenen Mediziner ignoriert zu haben, die spätere 800-Meter-Weltmeisterin in Berlin nicht starten zu lassen. ASA-Präsident Leonard Chuene entschuldigt sich, den Test öffentlich bis dato dementiert zu haben.

    5. November 2009: ASA-Präsident Chuene wird wegen seiner umstrittenen Rolle im Fall Semenya suspendiert.

    19. November 2009: Das südafrikanische Sportministerium teilt mit, Semenya darf sowohl den WM-Titel als auch die Prämie von 60 000 Dollar behalten dürfen. Die IAAF bestätigt das nicht.

    13. Januar 2010: Semenya-Trainer Michael Seme behauptet, die 800- Meter-Weltmeisterin kann wieder bei internationalen Leichtathletik- Wettkämpfen starten. Die Sportlerin war nie von der IAAF suspendiert worden.

    15. Januar 2010: Südafrikas Nationales Olympisches Komitee (SASCOC) erteilt Semenya ein sofortiges Startverbot für alle Wettkämpfe. Sie darf so lange nicht im In- oder Ausland laufen, bis die IAAF ihre Untersuchung über die Geschlechtszugehörigkeit der Athletin abgeschlossen hat.

    6. April 2010: Semenya kündigt ihr Comeback für den 24. Juni beim internationalen Meeting im spanischen Saragossa an. Damit akzeptiert sie auch, das Ergebnis des Geschlechtstests abzuwarten.

    14. Mai 2010: IAAF-Präsident Lamine Diack kündigte am Rande des Diamond-Legue-Meetings in Doha an, dass der Fall Semenya bis Ende Juni gelöst werden soll.

    06. Juli: 2010: Die IAAF teilt mit, dass Semenya ab sofort wieder uneingeschränkt an internationalen Wettkämpfen teilnehmen darf.

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