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Berlin

BVB weiter Nummer zwei, Schaaf-Fehlstart, gute Aufsteiger

dpa

Borussia Dortmund bleibt hinter dem FC Bayern die unangefochtene Nummer zwei der Fußball-Bundesliga. Der BVB untermauerte diese Position mit dem 3:1 in Mönchengladbach.

Zweiter
Borussia Dortmund festigte Platz zwei.
Foto: Guido Kirchner – dpa

Das war einen Tag nach dem 2:1-Sieg der Münchner beim Hamburger SV beim Rückrunden-Start der Fußball-Bundesliga nur eine von mehreren Erkenntnissen des Samstags.

DIE BESTEN VOM REST: Angesichts von weiterhin acht Punkten Rückstand auf den Rekordmeister verbietet sich der Begriff Bayern-Jäger für Borussia Dortmund. Das 3:1 in Mönchengladbach war indes ein starker Auftritt und der erste Sieg im Borussia-Park seit sechs Jahren. «Die Art und Weise macht Mut für die nächsten Wochen», sagte Nationalspieler Ilkay Gündogan, der nach einem spannenden Schlagabtausch in der 75. Minute für die Entscheidung in dem Top-Spiel beim Tabellen-Vierten sorgte.

LETZTER NACH DEM DEBÜT: Ernüchternder hätte der Einstand von Thomas Schaaf bei Hannover 96 kaum sein können. Durch das 1:2 gegen Darmstadt 98 rutschten die Niedersachsen unter ihrem neuen Trainer auf den letzten Platz. «Es hat keiner gesagt, dass das eine einfache Aufgabe wird», stellte Schaaf fest. Nicht einmal die 1:0-Führung durch Winter-Zugang Hugo Almeida genügte auf eigenem Platz, um eine Wende zum Besseren einzuleiten.

ERSTER SIEG ALS CHEF: Für Jürgen Kramny hätte der Einstand als nun offizieller Cheftrainer des VfB Stuttgart gar nicht besser laufen können. Durch das 3:1 in Köln sind die Schwaben weiter langsam auf dem Weg weg von der Abstiegszone. Dabei ließ sich der VfB von einem 0:1-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Unter dem bisherigen Interimscoach gibt es nun eine bessere Balance zwischen Offensive und Defensive. «Es war unser Plan, mit einer kontrollierten Defensive nach vorn zu agieren», sagte Kapitän Christian Gentner. Nur in den letzten Minuten ließen die Gäste mit Bundesliga-Rückkehrer Kevin Großkreutz ein paar Chancen zu viel zu.

STARKE AUFSTEIGER: Darmstadt 98 und der FC Ingolstadt haben sofort gezeigt, dass ihre starken Vorrunden kein Zufall waren. Die Hessen vermasselten Thomas Schaaf nicht nur den Einstand in Hannover, sondern drehten dabei sogar auswärts einen Rückstand. Anekdote am Rande: Doppel-Torschütze Sandro Wagner hatte Trainer Dirk Schuster nur vorgeflunkert, dass er fit sei. Den Minimalisten aus Ingolstadt genügte beim 1:0 über den FSV Mainz 05 ein umstrittener Handelfmeter zum Sieg. Mit nur zwölf erzielten Toren haben die Bayern nun schon 23 Punkte geholt, noch zwei mehr als Darmstadt.

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