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    BVB nach Sieg in Mainz top – Köln feiert Schaefer

    Borussia Dortmund ist wieder top und hat die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga in meisterlicher Manier zurückerobert. Mario Götze und Lucas Barrios entschieden das Superduell beim bisherigen Spitzenreiter FSV Mainz 05 mit 2:0 für den BVB.

    Spitzenreiter!
    Die Dortmunder haben Mainz von der Tabellenspitze verdrängt.

    Ausgezeichnet
    Tobias Weis bejubelt Gylfi Sigurdssons Treffer zum 2:0.

    Damit sorgte die Elf des ehemaligen Mainzer Trainers Jürgen Klopp für einen Ligarekord: Nie zuvor startete ein Club mit fünf Auswärtssiegen in eine Spielzeit. BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller wehrte beim Stand von 1:0 einen Foulelfmeter von Eugen Polanski ab. In der zweiten Sonntags-Partie schlug 1899 Hoffenheim Hannover 96 4:0 und ist neuer Tabellendritter.

    Guter Start
    Kölns Trainer Frank Schaefer hat seine Mannschaft zum Sieg geführt.

    Andernorts herrschen Ratlosigkeit und Alarmstimmung: Die Talfahrt der Traditionsclubs aus Stuttgart, Gelsenkirchen und Mönchengladbach nimmt bedenkliche Züge an. Alle Hoffnungen der momentan größten Problemfälle auf eine Trendwende entpuppten sich als Wunschdenken. Anders als zu Saisonbeginn erwartet, rangieren der VfB, der FC Schalke und die Borussia nach neuerlichen Niederlagen auf den Abstiegsplätzen. «Wir kommen nicht vorwärts. Im Gegenteil: Es geht weiter runter», klagte Schalkes Manndecker Christoph Metzelder nach dem 0:1 gegen Leverkusen.

    Ratlos
    Die Stuttgarter Spieler nach der Pleite gegen Wolfsburg.

    Beim Revierclub ist die Geduld der Fans aufgebraucht. Die bereits sechste Saisonschlappe quittierten sie mit einem lauten Pfeifkonzert. Noch immer wartet der von Felix Magath radikal umgebaute Tabellenzweite der vergangenen Saison auf einen Heimsieg. Auch die Erfolge in der Champions League und im DFB-Pokal gaben keine Sicherheit. «Der Einsatz war nicht so, wie es die Tabellensituation erfordert. Die Spieler sind es nicht gewohnt, um die letzten Plätze zu spielen», kommentierte Trainer und Manager Magath.

    Zum Schreien
    Der Schalker Klaas-Jan Huntelaar schreit seinen Frust heraus.

    Für den VfB Stuttgart ging der von Jens Keller initiierte Mini- Aufschwung zu Ende. Beim 0:2 in Wolfsburg kassierte der Nachfolger von Christian Gross seine erste Niederlage in einem Pflichtspiel. Die großen Personalprobleme wollte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic nicht als Grund für die Schlappe gelten lassen: «Die Verletzten-Misere ist kein Alibi. Das wird für uns ein langer Weg.»

    Bleibt
    Michael Frontzeck bleibt weiter Trainer von Borussia Mönchengladbach.

    Noch prekärer ist die Lage bei Altmeister Mönchengladbach. Die Schießbude der Liga, die bereits 30 Gegentore hinnehmen musste, ging auch im Duell der zuvor siebenmal sieglosen Krisenclubs in Kaiserslautern mit 0:3 unter. Nach dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz läuten die Alarmglocken. Trotz der Talfahrt will die Clubspitze an Michael Frontzeck festhalten. «Es gibt keine Trainerdiskussion», betonte Sportdirektor Max Eberl.

    Abgang
    Die Gladbacher verlassen mit hängenden Köpfen den Platz.

    Ein Schritt aus der Krise gelang dagegen dem bisherigen Schlusslicht 1. FC Köln. Vier Tage nach seinem gelungenen Debüt im DFB-Pokal gegen 1860 München feierte Trainer Frank Schaefer seinen zweiten Erfolg. Dank des 3:2 über den Hamburger SV durch drei Treffer von Milivoje Novakovic verließen die Kölner die Abstiegsplätze. Deshalb darf Schaefer auf eine längerfristige Amtszeit hoffen. «Es ist doch völlig klar, dass wir jetzt nicht über einen Wechsel diskutieren», sagte Manager Michael Meier.

    Verstimmt
    Der Bremer Marko Marin (M) ärgert sich über die Niederlage.

    Ebenso ungewohnt wie am Tabellenende ist das Bild an der Spitze. Noch immer liegen die arrivierten Teams aus München, Hamburg und Bremen weit hinter dem Führungsduo zurück. Immerhin eröffnete der FC Bayern mit einem 4:2 über den SC Freiburg die Aufholjagd. «Platz vier interessiert mich nicht», tönte Präsident Uli Hoeneß, «ich möchte, dass Bayern München am Ende Platz eins hat, nur das ist entscheidend.»

    Dagegen erlitten die Bremer auf dem Weg zurück in obere Tabellenregionen einen herben Dämpfer. Im Anschluss an die 2:3- Heimniederlage gegen Nürnberg sprach Mittelfeldspieler Torsten Frings deutliche Worte: «Einige kapieren es einfach nicht, was es heißt, für Werder Bremen zu spielen. Sie müssen sich darüber klar werden, dass die Situation sehr ernst ist.» Eintracht Frankfurt siegte 3:1 beim FC St. Pauli und holte aus den vergangenen fünf Spielen 13 Punkte.

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