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Bundesliga am Samstag: Prüfung für Kovac, Hoffnung für HSV

Die Fußball-Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein. Besonders im Fokus steht am Samstag das Top-Spiel zwischen Leverkusen und Frankfurt, das vor allem für einen Trainer zur Prüfung wird.

Niko Kovac
Niko Kovac wird in der kommenden Saison Trainer des FC Bayern München.
Foto: Boris Roessler – dpa

Berlin (dpa). Trainer Niko Kovac dürfte am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga am Samstag viele Blicke auf sich ziehen. Der künftige Coach des FC Bayern beginnt einen Tag nach der Bekanntgabe seines Wechsels seine Abschiedstour mit Eintracht Frankfurt in Leverkusen.

Neben dem Top-Spiel um einen Champions-League-Platz in der BayArena stehen noch vier weitere Partien auf dem Spielplan.

STIMMUNGSTEST: Kovac und die Frankfurter müssen im Duell beim Tabellen-Nachbarn Bayer beweisen, dass die Misstöne um den vom FC Bayern abgeworbenen Trainer nicht die Saison-Endphase belasten. Für die Hessen geht es um viel. Zwei Punkte liegt der Fünfte hinter dem Vierten Leverkusen, der derzeit den letzten der vier Plätze für die Champions League belegt. Zugleich will die Eintracht Schwung holen für das Pokal-Halbfinale beim FC Schalke 04 am Mittwoch.

HOFFNUNGSFUNKE: Der Hamburger SV hat mit dem jüngsten Sieg gegen die Schalker noch einmal Auftrieb bekommen. „Glauben und Selbstbewusstsein“ hat HSV-Trainer Christian Titz zuletzt wieder verspürt. Fünf Punkte trennen die Norddeutschen vor den letzten fünf Spielen vom Relegationsplatz. Gelingt auch in Hoffenheim etwas, könnte der längst abgeschriebene HSV plötzlich doch wieder dick im Geschäft um den Klassenverbleib sein. Der Haken: Die formstarken Gastgeber, derzeit Siebter, haben im Rennen um einen Europacup-Platz nichts zu verschenken.

NOTLAGE: Beim 1. FC Köln haben die Vorbereitungen auf die 2. Liga begonnen. Trainer Stefan Ruthenbeck weiß seit dieser Woche, dass für ihn am Saisonende Schluss ist. Wenn er sich mit einem Wunder verabschieden und doch noch den Abstieg vermeiden will, muss bei Hertha BSC ein Sieg her. Die Berliner wirken wie der perfekte Gegner für die Kölner, haben daheim zuletzt kaum noch getroffen und in diesem Jahr noch nicht im Olympiastadion gewonnen. Es droht ein Grusel-Kick.

UND SONST NOCH: Für den VfB Stuttgart und Hannover 96 geht es im Duell der Aufsteiger wohl vor allem ums Prestige. Für den erstaunlich erfolgreichen VfB-Trainer Tayfun Korkut ist es das Wiedersehen mit seinem früheren Arbeitgeber. Im Abendspiel (18.30 Uhr) beginnt der FC Bayern sein Schaulaufen nach dem erneuten Titelgewinn gegen Borussia Mönchengladbach. Und Münchens Trainer-Veteran Jupp Heynckes muss endlich keine Fragen mehr nach seiner Zukunft beantworten.

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