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    Düsseldorf

    Bresonik sieht DFB-Team «nicht im Jammertal»

    Trotz der Kritik am holprigen Start in die Heim-WM und der öffentlichen Debatte um Birgit Prinz wollen sich die deutschen Fußball-Frauen die gute Laune nicht verderben lassen. Für Abwehrspielerin Linda Bresonik gibt es keinen Grund, nun alles negativ zu sehen.

    Optimistisch
    Linda Bresonik glaubt an ein WM-Happyend der DFB-Frauen.
    Foto: DPA

    Publikum
    Rund 1500 Zuschauer wollten die deutschen Frauen beim Training sehen.
    Foto: DPA

    «Wir befinden uns nicht in einem Jammertal, um Gottes Willen. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut», betonte die Abwehrspielerin in Düsseldorf. Das Team darf sich der Unterstützung seiner Fans weiter sicher sein - beim öffentlichen Training im nahegelegenen Meerbusch feuerten rund 1500 Zuschauer die Auswahl mit freundlichem Applaus an.

    Zeitplan
    Bundestrainerin Silvia Neid (l) hat die Uhr voll im Blick.
    Foto: DPA

    Die 27-Jährige Bresonik freute sich zwei Tage nach dem dürftigen 1:0 gegen Nigeria in Frankfurt und dem vorzeitigen Viertelfinaleinzug nicht nur über den herzlichen Empfang, sondern auch über den erneuten «Tapetenwechsel». «Für mich ist das besonders schön, weil ich näher an der Heimat bin», sagte die Essenerin.

    Frauenpower
    Fatmire Bajramaj ließ im Training ihre Muskeln spielen.
    Foto: DPA

    Auch durch die öffentlich entbrannte Diskussion um die Rolle der formschwachen Spielführerin Birgit Prinz lässt sich die DFB-Elf vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Frankreich am 5. Juli nicht aus der Ruhe bringen. «Wir gehen nicht anders mit Birgit um als vorher auch. Wir sind eine Mannschaft, wir gehören alle zusammen. Wenn es bei der einen mal nicht so läuft, finde ich es ganz wichtig, dass die anderen für sie da sind», betonte Bresonik, die auch ein wenig Medienschelte übte: «Es gibt bei uns überhaupt gar keine Diskussion über Birgit Prinz. Die Diskussion macht die Presse und nicht wir.»

    Konzentriert
    Birgit Prinz war voll bei der Sache.
    Foto: DPA

    Die 33 Jahre alte Prinz war nach schwacher Vorstellung gegen Nigeria bereits nach 52 Minuten ausgewechselt worden. Selbst Bundestrainerin Silvia Neid mochte ihrer enttäuschten Spielführerin danach keine Startgarantie mehr für die Partie gegen Frankreich geben. «Das muss ich mal schauen», so Neid.

    Ehrenrunden
    Melanie Behringer absolvierte ihr individuelles Lauftraining.
    Foto: DPA

    Celia Okoyino da Mbabi freut sich besonders auf die Partie gegen Frankreich. Die Tochter eines Kameruners und einer französischen Mutter glaubt, dass sich die Mannschaft nach den mühevollen Siegen gegen Kanada (2:1) und Nigeria nun befreiter präsentieren werde. «Wir können gegen Frankreich mit etwas weniger Druck und mehr Leichtigkeit aufspielen», sagte die 23-Jährige. Man wolle sich mit einem «guten Gefühl» ins Viertelfinale verabschieden. «Und natürlich mit dem ersten Platz.»

    Autogrammjäger
    Autogrammjagd statt Verbrecherjagd: Selbst die Polizei wollte ein Autogramm der Bundestrainerin.
    Foto: DPA

    Aber auch Bresonik findet es schade, dass man als hochgelobter Titelverteidiger «noch nicht zeigen konnte, was wir wirklich können». Die aufkeimende Kritik nach dem verkrampften Auftritt gegen Nigeria findet sie dennoch übertrieben. Man könne natürlich immer über die schlechten Sachen diskutieren. «Aber wir können natürlich auch sagen, wir haben nach zwei Spielen sechs Punkte erreicht, sind im Viertelfinale, spielen vor den geilsten Fans in Deutschland, die Stadien sind ausverkauft und 18 Millionen sitzen zusätzlich noch vor dem Fernseher.»

    Gestärkt durch das frühe Erreichen der Runde der besten Acht wollen sie im schweren Spiel der beiden europäischen Spitzenteams endlich erwartete Stärke demonstrieren. «Ich bin überzeugt, dass wir die Französinnen auf den Boden der Tatsachen zurückholen können», formulierte Bresonik den Anspruch des zweimaligen Weltmeisters.

    Auf Wunsch des Teams hatten die deutschen Frauen laut DFB zum öffentlichen Training geladen, und die zahlreichen Fans bekundeten ihre ungebrochene Sympathie und bejubelten jede gelungene Aktion. Bei der Einheit absolvierte Mittelfeldspielerin Melanie Behringer nach ihrer Bänderdehnung im Sprunggelenk ein individuelles Laufprogramm. Stürmerin Martina Müller trainierte wieder mit der Mannschaft. «Nach der tollen Unterstützung der Fans bei unseren ersten beiden WM-Spielen wollten wir die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen», erklärte Managerin Doris Fitschen.

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