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Berlin

Beach-Weltmeister mit EM-Zitterauftakt in Berlin

dpa

Sieger sehen anders aus. Zwei-Meter-Riese Jonas Reckermann stapfte wortlos von dannen, Erfolgskollege Julius Brink schimpfte nach dem Zitter-Auftakt der Beachvolleyball-Weltmeister bei der Heim-EM in Berlin wie ein Rohrspatz.

Attacke!
Julius Brink (r) im Angriff.

«Das war ein unterirdisches Spiel. Das war viel zu weit unter unseren Minimalleistungen», wetterte der 28-Jährige Brink. Im zweiten Spiel kam es dann knüppeldick: Gegen die Schweizer Sascha Heyer/Patrick Heuscher mussten Brink/Reckermann überraschend ihre erste Niederlage hinnehmen und verpassten den vorzeitigen Sprung ins Achtelfinale. Auch David Klemperer und Eric Koreng müssen nach einem Sieg und einer Niederlage ums Weiterkommen bangen. Angeführt von Sara Goller und Laura Ludwig stehen gleich vier deutsche Frauen-Teams in der Runde der letzten 16.

Mühevoll gingen die Weltmeister das Unternehmen Medaillenjagd an. Beim Auftakt gegen die Türken Sekerci Selcuk/Göktepe Volkan war nichts von ihrer gewohnten Dominanz zu spüren. Am Ende konnten Brink/Reckermann, die in der vergangenen Woche nach ihrer langen Verletzungspause erfolgreich auf die Welttour zurückgekehrt waren, froh sein, einen Fehlstart beim 2:1 (19:21, 21:14, 16:14) vermieden zu haben.

Vom Sieg wollte sich Brink nicht blenden lassen. «Ich bin doch kein Ergebnis-Spieler. Das war nicht das, was ich dem Publikum zeigen möchte.» Gegen die Schweizer blieben die Weltmeister beim 1:2 (21:17, 15:21, 10:15) erneut unter ihren Möglichkeiten. «Wir machen uns jetzt aber keinen Kopf», betonte Reckermann.

«Morgen müssen wir gewinnen», rechnete der Olympia-Fünfte Klemperer nach dem 1:2 (27:25, 18:21, 10:15) gegen die Österreicher Clemens Doppler/Matthias Mellitzer vor und schleuderte seine Schuhe genervt zur Seite. Bereits in ihrer ersten Partie hatte sich die zweite deutsche Männer-Hoffnung beim 2:1 (21:18, 23:25, 15:10) gegen die Belgier Ward Coucke/Andry Frankart unerwartet schwer getan.

Hoffnungsvoll verlief der zweite Tag bei den Frauen: Als viertes deutsches Duo zogen Stefanie Hüttermann und Anni Schumacher ins Achtelfinale ein. Das Duo bezwang Monika Brzostek/Karolina Sowala (Polen) mit 2:0 (21:19, 23:21) und schaffte damit auf den letzten Drücker den Sprung in die Runde der letzten 16. «Das war eine außergewöhnliche Drucksituation», sagte Hüttermann erleichtert. «Wir wussten, dass wir keinen Satz verlieren durften.» Bereits vorzeitig hatten sich die deutschen Top-Teams Sara Goller/Laura Ludwig, Katrin Holtwick/Ilka Semmler sowie Jana Köhler/Julia Sude für das Achtelfinale qualifiziert.

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