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München

Bayern: Sieg nach komischem Spielverlauf

Die Programmbeschreibung des Abends lieferte Arjen Robben. "Auftaktspiele sind immer komisch", hielt der Niederländer nach dem 2:1 (1:0) der Münchner Bayern gegen den VfL Wolfsburg fest. Dass die Bayern an diesem komischen Abend am Ende eines komischen Spiels auch noch was zu lachen hatten, dazu leisteten die Wolfsburger in Person von Junior Malanda ihren nicht unerheblichen Beitrag. "Mit der Szene dürfte er sich seinen Platz im Jahresrückblick gesichert haben", meinte VfL-Trainer Dieter Hecking eher gequält lächelnd.

Aus München berichtet unser Redakteur Klaus Reimann

In Minute 79 war der junge Belgier mit seinem ersten Schuss an Manuel Neuer und beim Abpraller aus etwa einem Meter Torentfernung an seinen Nerven, der Geschwindigkeit des Balles, am Wetter oder woran auch immer gescheitert. Das hätte das 2:2 bedeutet – womit das Bayern-Ensemble zur Lachnummer verkommen wäre nach einem Spiel, das die Münchner gegen einen lange Zeit harmlosen Kontrahenten nach Belieben beherrscht hatten. Bevor die Partie mit dem Anschlusstreffer von Ivica Olic dann in der Tat noch komisch wurde. Die Münchner hatten nur für "65, 70 Minuten Beine", wie Bayern-Coach Pep Guardiola meinte. Als Kraft und Konzentration bei den Bayern nachließen, lieferten die Niedersachsen leicht verspätet "ein richtiges Spektakel", wie Hecking in einem Anflug von Übermut behauptete.

Ein Spektakel, das freilich nichts einbrachte. Was Hecking trotzdem nicht allzu sehr grämte. Es war ja das Auftaktspiel. Dazu noch bei den großen Bayern. Die hatten am Ende die drei Punkte im Sack, über die späten Nachlässigkeiten sah Guardiola gnädig hinweg. Nur einer dürfte an diesem Abend kein komisches, sondern ein großartiges Gefühl gehabt haben. Bayern-Verteidiger Holger Badstuber gab nach 20-monatiger Verletzung sein Ligadebüt. Ein fehlerloses dazu.

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