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München

Aus für Münchens «Motor» – Hamann muss Bayern verlassen

dpa

Der Kapitän muss gehen. Nach 156 Pflichtspielen für den FC Bayern hat Steffen Hamann keine Zukunft mehr beim Münchner Basketball-Meister. Der Vertrag des 33-Jährigen wird nicht erneut verlängert, wie der Club bestätigte.

Abschied
Steffen Hamann wird nicht mehr für den FC Bayern spielen.
Foto: Andreas Gebert – DPA

Stattdessen würdigte der deutsche Basketball-Krösus seinen langjährigen Führungsspieler in einer 22-zeiligen Mitteilung und stellte ihm ein baldiges Abschiedsspiel in Aussicht. Der Point Guard sei «immer ein Motor» für das Team gewesen, erklärte Vizepräsident Rudolf Schels. «Er hat sich selbst und vor allem auch seine Mitspieler immer wieder zu neuen Höchstleistungen motiviert. Aber auch neben dem Platz hat er den FC Bayern Basketball repräsentiert wie kein Zweiter», urteilte Schels.

Der Oberfranke, der in seiner Heimat Bamberg bereits zweimal den Meistertitel errungen hatte, muss im System von Trainer Svetislav Pesic hochrangigen Neuverpflichtungen weichen. So wurden in Bambergs Anton Gavel und dem Serben Vasilije Micic gleich zwei direkte Konkurrenten verpflichtet. Auch an Nationalmannschaftskapitän Heiko Schaffartzik hält der Verein weiter fest.

Bereits in der Meistersaison war Hamann hinter Schaffartzik und dem abgewanderten Malcolm Delaney – dem wertvollsten Bundesligaspieler sowohl in der regulären Runde als auch in der Finalserie – oft nur dritte Wahl auf der Position des Spielmachers.

Hamann selbst kommentierte seinen Abschied auf Facebook wehmütig: «Es waren großartige vier Jahre hier mit dem FCBB. Ich möchte Danke sagen an alle, die bei diesem Projekt mitgeholfen haben, es dorthin zu bringen, wo es jetzt ist.» Der langjährige Nationalspieler fungierte beim FC Bayern bis zuletzt als Führungsfigur im Verein, für viele Anhänger war er ein Idol. «Mit seiner Leidenschaft und Hingabe war Steffen stets ein Vorbild für Mitspieler, Bayern-Fans und jeden, der sich für Mannschaftssport begeistern kann», lobte Manager Marko Pesic.

Hamann war 2010 von ALBA Berlin zum damaligen Zweitligisten gewechselt und hatte mitgeholfen, die Münchner innerhalb von vier Jahren an die Spitze des deutschen Basketballs und zur Meisterschaft zu führen. Noch zuletzt hatte er betont, «gerne» bleiben zu wollen. Diese Chance verwehrte ihm der Verein, der jetzt allerdings ein noch nicht terminiertes Abschiedsspiel für Hamann plant. Hamanns Trikotnummer sechs soll auf jeden Fall «nie wieder» vergeben werden – und sein Jersey werde «einen Ehrenplatz unter dem Hallendach der FCBB-Heimspielstätte, dem Audi Dome, finden».

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