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Wenn selbst "Stepi" nicht helfen kann

In der Fußball-Bundesliga rollt wieder der Ball – und wir verraten jetzt schon einige Kuriositäten der nächsten Monate.

Sven Sabock.
Sven Sabock.

Sven Sabock wagt eine Prognose auf die Rückrunde

Was ist das Faszinierende am Sport im Allgemeinen und am Fußball im Besonderen? Klar, es sind die unvorhersehbaren Ereignisse, die Kuriositäten, die Zufälle – und natürlich auch die kleinen Begebenheiten am Rande, die die Fans von diesem Wochenende an wieder ins Stadion und vor den Fernseher locken. Olympische Winterspiele hin, Handball-EM her, fortan wird die Bundesliga gerade mit Blick auf die WM im kommenden Sommer für reichlich Gesprächsstoff sorgen. Wer indes jetzt schon wissen möchte, was bis zum Saisonfinale am 12. Mai besonders bemerkenswert ist, dem seien an dieser Stelle ein paar Eckdaten samt der (nicht ganz ernst zu nehmenden) Prognosen ans Herz gelegt. Auch auf die Gefahr hin, dass das „Spoilern“, also das Ausplaudern der Ergebnisse, nicht überall gut ankommt.

20. Januar: Endlich mal wieder ein Heimsieg für den VfL Wolfsburg. Seit Martin Schmidt als Trainer Regie führt, haben sich die Niedersachsen aus unerfindlichen Gründen auf Unentschieden spezialisiert, insgesamt stehen aus den ersten 17 Partien zehn Remis zu Buche. Dass nun, am 19. Spieltag, gegen Eintracht Frankfurt gleich drei Punkte auf einen Schlag hinzukommen, ist indes der Deutschen Bahn zu verdanken. Der ICE mit den Hessen an Bord ist wieder mal an Wolfsburg vorbei bis nach Berlin durchgerauscht. Eine Entschuldigung der Bahn hilft nicht, der DFB wertet das Spiel wegen Nichtantreten für den VfL.

10. Februar: Dortmund gegen den HSV, eigentlich eine Pflichtaufgabe für den BVB. Weil sich aber der Friseurtermin von Pierre-Emerick Aubameyang in die Länge gezogen hat, wird der Torjäger erst in der 60. Minute eingewechselt – und verschießt prompt einen Elfmeter. Seinem Marktwert tut das indes keinen Abbruch: Der chinesische Erstligist Beijing Guoan (mit Trainer Roger Schmidt) erhält für 138 Millionen Euro den Zuschlag.

17. Februar: Auch auf Schalke sind Frisuren das große Thema. Längst verehren die Fans den Abwehrhünen Naldo – und haben sich als Zeichen der Sympathie eine Glatze rasieren lassen. Die Gäste aus Hoffenheim sind ob der vielen Naldos völlig verwirrt, was der Brasilianer zu seinen Treffern 15 bis 18 nutzt. Per Kopf, versteht sich.

31. März: Die Bayern stehen nach dem 2:1 gegen Dortmund mit 23 Punkten Vorsprung vorzeitig als Meister fest. Grund genug, endlich das Geheimnis um den neuen Trainer zu lüften. Christoph Daum erhält einen Vierjahres-Vertrag, im Vorfeld verbringt er den Sommerurlaub mit Uli Hoeneß.

7. April: Der FC Augsburg bleibt weiterhin die Überraschungs-Mannschaft der Liga. Im Spitzenspiel gewinnt der FCA 3:0 gegen den FC Bayern, Doppel-Torschütze ist Alfred Finnbogason. Dank des Isländers qualifizieren sich die Augsburger für die Europa League, in der sie aber später in der Gruppenphase hinter Torpedo Kutaisi (Georgien) und FC Crusaders (Nordirland) nur Dritter werden.

5. Mai: Schrecksekunde in Mainz. Den 05ern gelingt mit einem 1:1 gegen Dortmund der Klassenverbleib – aber vor allem Marco Reus hat Grund zum Jubeln. Der BVB-Stürmer wird in der 73. Minute vom Mainzer Raubein Nigel de Jong rüde von den Beinen geholt, bleibt aber unversehrt und schafft den Sprung in den WM-Kader.

12. Mai: 34. Spieltag – und damit das direkte Duell zwischen Mario Gomez (Stuttgart) und Sandro Wagner (Bayern) um den letzten freien WM-Platz in der Nationalelf. Ein Tor von Gomez wird nach Videobeweis zurückgenommen, aber auch Wagner guckt in die Röhre. Stattdessen wird Nils Petersen (Freiburg) nominiert.

22. Mai: Der Hamburger SV steigt nach 55 Jahren erstmals aus der Bundesliga ab – nach einem 1:1 und 0:1 in der Relegation gegen Holstein Kiel. Auch der zuvor als Feuerwehrmann verpflichtete Dragoslav Stepanovic kann das Schicksal nicht mehr abwenden. Lapidarer Kommentar des Kult-Trainers: „Lebbe geht weider.“

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