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Was wollen die Bayern?

Klatsche, Debakel, Vorführung – dieses 0:3 der Bayern in Paris wurde mit allerlei düsteren Schlagwörtern beschrieben. Dies konnte nur eine Folge haben: Trainer Carlo Ancelotti muss nach 15 Monaten beim deutschen Rekordmeister gehen. Was bleibt, sind einige Fragen: Was wollen die Bayern? Wofür wollen sie stehen? Wie wollen sie das erreichen? Und mit wem?

Jochen Dick.
Jochen Dick.

Jochen Dick zur Trainerentlassung von Carlo Ancelotti

Nach dem spanischen Taktik-Nerd Pep Guardiola durfte sich der italienische Spielerversteher Ancelotti versuchen, um die Münchner nach der Triple-Saison 2013 auf höchstem Level zu etablieren. Beide Star-Trainer hatten ihre ureigenen Ansätze, der eine mit maximaler Akribie, der andere mit deutlich mehr Bauchgefühl. Beide richteten die Mannschaft neu aus, die Bayern ließen sich mit Haut und Haaren darauf ein, bekamen in der Champions League aber früher oder später deutlich die Grenzen aufgezeigt. Guardiola und Ancelotti schafften es nicht, alle Stars bei Laune zu halten und dabei auch noch taktisch flexibel zu sein. Jupp Heynckes war der letzte Bayern-Trainer, dem das gelang.

Nun scheinen sich die Münchner wieder rückbesinnen zu wollen, auf das Mia-san-mia-Gefühl mit einem deutschen Trainer. Der dem Verein im Kampf gegen altgediente und neureiche Widersacher seinen Spitzenplatz sichern soll. Beim Kandidaten-Karussell sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Julian Nagelsmann, Matthias Sammer, David Wagner, Thomas Tuchel. So oder so wird sich der FC Bayern ein Stück weit neu erfinden müssen, die Konkurrenz gibt keine Ruhe – international wie national.

E-Mail an den Autor: jochen.dick@rhein-zeitung.net

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