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    Triple, Double, Single

    Für Titel gibt es keine Garantien

    Nachdem die Bayern im Jahr 2013 drei und im Vorjahr immerhin zwei Trophäen in die Höhe stemmen durften, tun sich die Münchner am Ende dieser Saison schwer, den rückläufigen Trend als Erfolg zu verkaufen.

    Sven Sabock kommentiert.
    Sven Sabock kommentiert.

    Sven Sabock zur Saisonbilanz des FC Bayern 

    Was vordergründig damit zu erklären ist, dass der alljährliche Gewinn der deutschen Meisterschaft quasi in der Vereinssatzung verankert ist. Spätestens mit dem Engagement von Trainer Pep Guardiola ist dem Klub die heimische Liga zu klein geworden, Ruhm definiert sich seither nur über magische Nächte in Europa.

    Nun ist der souveräne Ritt zur 25. Meisterschaft mit luxuriösem Personal in der Tat die Pflichtaufgabe, die Trainer und Spieler gegen Hamburg, Hertha oder Hoffenheim abgearbeitet haben. Allein, beim Streben nach höheren Weihen ist die emotionale Bindung zum Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben. Weil die Münchner die Koordinaten des Erfolgs verschoben haben, kommt die Feier nach dem finalen Spieltag denn auch mehr einem Frustsaufen als einer großen Sause gleich - auch wenn sich nun, nach dem Scheitern in der Champions League, alle Beteiligten eilig bemühen, die Bedeutung der Meisterschaft hervorzuheben.

    Es lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Saison der Bayern nun eine erfolgreiche oder verschenkte ist. Der Vergleich mit der verschwenderischen Konkurrenz in Europa zeigt, dass selbst Ablöse- und Gehaltszahlungen am Rande der Sittenwidrigkeit keine Garantie für den ganz großen Titel sind. Siehe Chelsea, siehe Paris, siehe Real Madrid. Viel Geld schießt zwar viele Tore, manchmal aber eben nicht genug. Beruhigend, dass sich der Fußball seine Unwägbarkeiten bewahrt.

    E-Mail an den Autor: sven. sabock@rhein-zeitung.net

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