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    Fünf Rückschläge in vier Jahren

    Es gibt Fußballer, die ihr Talent verschleudern. Durch Disziplinlosigkeit oder Größenwahn. Und es gibt Fußballer, die ihr Talent nicht ausschöpfen können, weil sie Pech haben. Großes Pech. Holger Badstuber zählt zu letzterer Spezies.

    Jochen Dick.
    Jochen Dick.

    Jochen Dick zum Verletzungspech
    von Holger Badstuber 

    Der 26-jährige Bayern-Profi hat die fünfte schwere Verletzung in den vergangenen vier Jahren erlitten. Immer, wenn sich der Verteidiger gerade wieder zurückgekämpft hatte, folgte der nächste Rückschlag.

    Badstubers Krankenakte ist mittlerweile umfangreich: Kreuzbandriss im rechten Knie im Dezember 2012. Die gleiche Verletzung im Mai 2013. Muskelsehnenriss im linken Oberschenkel im September 2014. Die gleiche Verletzung im April 2015. Und nun: Bruch des linken Sprunggelenks. Allesamt waren es Verletzungen ohne Fremdeinwirkung - wofür sich Badstuber im Endeffekt aber auch nichts kaufen kann. Seit seiner ersten Verletzung hat er von 170 möglichen Pflichtspielen für die Bayern gerade mal 25 absolviert. Auch diese Saison ist für den Linksfuß gelaufen, an weiteren möglichen Bayern-Titeln und der EM in Frankreich wird er erneut nicht aktiv teilhaben können. Schon beim Münchner Champions-League-Sieg 2013 und dem deutschen WM-Titel in Rio hatte Badstuber verletzungsbedingt passen müssen. Bitter. Deprimierend. Mit dem Begriff Schicksal sollte man indes bei allem Mitgefühl vorsichtig sein.

    Für die Psyche eines jeden (Leistungs-)Sportlers ist jede schwerere Verletzung Gift. Operation, Ruhezeit, Reha, langsame Rückkehr in den Trainings- und Wettkampfbetrieb - dieser mühsame Prozess liegt nun wieder vor Badstuber. Es ist ihm zu wünschen, dass er sich erneut zurückkämpft. Es wäre seine fünfte große Leistung in den vergangenen vier Jahren.

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